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Ferngesteuerte Himbeeren: Remote-Client für Raspberry Pi erlaubt Kontrolle mit eurem PC

Remote Client für den Raspberry Pi. (Foto: Raspberry Pi Foundation)

Dank eines neuen Remote-Clients von Parallels könnt ihr euren Raspberry Pi nun mit Windows-Anwendungen füttern oder den Mini-Rechner relativ leicht in einen Thin Client verwandeln.

RDP-Client für den Raspberry Pi

Eigentlich ist der günstige Einplatinenrechner Raspberry Pi ja vor allem für Hobbyentwickler und Bastler gedacht. Aber natürlich haben auch Unternehmen längst die Vorteile des Mini-Rechners für sich entdeckt. Der Virtualisierungssoftware-Anbieter Parallels hat einen RDP-Client (Remote Desktop Protocol) für den Raspberry Pi entwickelt, der mit dem hauseigenen 2X Remote Application Server zusammenarbeitet. Für dessen Nutzung werden pro Nutzer (als Minimum werden 15 angegeben) 75 US-Dollar fällig. Allerdings soll nach einem 30-Tage-Test die Möglichkeit bestehen, die Lösung für bis zu drei Nutzer gratis weiterzuverwenden.

Raspberry Pi 2 bekommt RDP-Client und unterstützt demnächst auch Windows 10. (Foto: Raspberry Pi Foundation)
Raspberry Pi 2 bekommt RDP-Client und unterstützt demnächst auch Windows 10. (Foto: Raspberry Pi Foundation)

Parallels zufolge kann der Raspberry Pi trotz der eingeschränkten Leistungsfähigkeit mithilfe des neuen Remote-Clients nicht nur Windows-Anwendungen anzeigen, sondern auch als Thin Client eingesetzt werden. Der Großteil der Last würde über die Server abgewickelt. Um den Raspberry Pi zum Thin Client umzuwandeln, müsste allerdings noch ein Bildschirm, eine Tastatur und eine Maus sowie eine Stromversorgung her, was den Anschaffungspreis für den Einplatinenrechner von rund 50 US-Dollar deutlich verteuern dürfte.

Mit fünf Millionen verkauften Exemplaren seit dem Launch im Jahr 2012 sei der Raspberry Pi das neue Trendprodukt im IT-Bereich, aber bisher auf Linux und Web-Anwendungen beschränkt gewesen, meint der 2X-Marketing Chef von Parallels Giorgio Bonuccelli. Die Parallels-Lösung liefere nun die „einzigartige Möglichkeit, firmeneigene Windows-Answendungen und Remote-Desktops auf diesen günstigen, Kreditkarten-großen Rechner zu bringen“, so Bonuccelli.

Raspberry Pi bekommt Windows-10-Version gratis

Allerdings haben Raspberry-Pi-Nutzer bereits in Eigenregie Lösungen entwickelt, die das leisten können. Zudem hat Microsoft bereits angekündigt, an einer kostenlosen Windows-10-Version für den Raspberry Pi zu arbeiten.

Wer jetzt Lust bekommen hat, sich selbst an einem entsprechenden Hardware-Projekt zu versuchen, kann sich in unserem Artikel „20 unglaubliche Raspberry-Pi-Projekte“ Inspiration für sein Vorhaben holen.

via arstechnica.com

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3 Reaktionen
Chris

Denn Pi2B gibt's heute als Wow! Des Tages bei Ebay für 35 Euro.

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J0SH1X

Just hab ich auch gesehen und ihn mir gekauft

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Quasi

Wo sind die News ?
das parallels Geld sehen will ?

http://rpitc.blogspot.de

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