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Renault will bis 2024 günstige E-Autos auf den Markt bringen

Bis 2024 könnte es von Renault ein Elektroauto für 10.000 Euro geben. (Bild: Qualcomm)

Gibt es in naher Zukunft Elektroautos, die 10.000 Euro kosten? Das zumindest glaubt Thierry Bolloré. Während der Chef von Renault unterstreicht, dass es für den Diesel kaum noch eine Chance gebe, sieht er Hybridantriebe und Elektromobilität als entscheidende Zukunftsfaktoren.


Elektroautos sind derzeit bekanntlich keine wirklichen Schnäppchen. Das könnte sich aber bald ändern – denkt zumindest Renault-Chef Thierry Bolloré, der dem Handelsblatt sagt, dass man daran arbeite und es weniger als fünf Jahre dauern werde, bis ein durch Strom angetriebenes Auto für 10.000 Euro in Europa auf den Markt komme.

Hintergrund: Sowohl für Privatpersonen als auch für die Shared Mobility müssten die Preise dramatisch sinken. Aber: Im Bereich der Entwicklung dürfe nichts überstürzt werden, weil sie auch profitabel sein müsse.

Klar ist für Bolloré, dass sich der Kfz-Markt derzeit in einer Art Krise befinde. Die Antwort auf die verschiedenen Probleme wie Brexit, Handelsstreitigkeiten und sinkende Absatzzahlen sieht der Renault-Boss in Antriebsformen, die dem Klimawandel gerecht werden, also Hybrid und Elektro.

Neben den umweltfreundlicheren Mobilitätsoptionen wolle Renault zudem auf günstigere und unkomplizierte Lösungen, wie autonomes Fahren und Carsharing, sowie Konnektivität setzen.

Auslaufmodell Diesel

Den Diesel betrachtet er, was die Zukunft anbetrifft, auch wegen der anhaltenden Klimadiskussionen als überholt, und meint, dass so angetriebene Fahrzeuge ihren Platz vielleicht nur noch dort, wo große Strecken zurückgelegt werden müssen oder im Bereich der Nutzfahrzeuge, haben.

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Ein Kommentar
Torsten der Zauberer
Torsten der Zauberer

„Im Bereich der Entwicklung dürfe nichts überstürzt werden, weil sie auch profitabel sein müsse.“

Oder: Wir wollen Profite noch solange mitnehmen, wie man diese in dieser Höhe abgreifen kann.

Die Entwicklung eines Elektroautos kann, übertrieben gesagt, ein Kind machen (im Vergleich zu einem Verbrenner). Deswegen treten immer mehr Anbieter auf dem Markt auf, die auf den ersten Blick nichts mit Automobilen am Hut haben, aber eben Erfahrungen mit Elektromotoren und Batterietechnik haben – siehe Dyson als bestes Beispiel, nach Tesla… die anfangs gar keine Ahnung hatten. Oder im asiatischen Raum bisherige Produzenten von CE.

Was ein E-Auto aktuell noch teuer macht ist die fehlende Skalierung, und Learnings die einen hohen Stückpreis bedingen. Aber siehe auch hier Tesla, wo die Stückpreise seit Jahren Monat für Monat sinken…

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