Entwicklung & Design

Responsive Webdesign: „Adaptive Images“ optimiert Bilder automatisch

Zu einem konsequenten Responsive Webdesign gehört auch, Bilddateien in unterschiedlichen Größen anzubieten. Adaptive Images erleichtert diese Aufgabe.

Responsive Webdesign dürfte die Zukunft gehören: Die Masse an Smartphones, Tablets und anderen Geräten mit Internetverbindung resultiert in völlig unterschiedlichen Bildschirmgrößen. Wohl dem, der mit seiner Website auf möglichst viele unterschiedliche Geräte vorbereitet ist. Wer ganz sorgfältig sein will, sollte allerdings auch die verwendeten Bilder in unterschiedlichen Größen anbieten. Eine automatisierte Lösung für PHP-Websites bietet „Adaptive Images“.

Zum Responsive Webdesign gehören natürlich Media Queries, um flexibel auf unterschiedliche Screengrößen reagieren zu können. Allerdings lassen sich mit Media Queries nicht alle Probleme beheben, die mobile Geräte mit Webseiten haben. Einen umfassenden Artikel zum Thema Responsive Webdesign gibt es übrigens auch in der Jubiläumsausgabe des t3n-Magazins (Ausgabe 25, Seiten 152-155).

Zu einem konsequenten Responsive Webdesign gehört auch, Bilddateien in unterschiedlichen Größen anzubieten. Adaptive Images erleichtert diese Aufgabe.

Gutes Responsive Webdesign sollte auch Bilder anpassen

Obwohl Responsive Webdesign mittlerweile keine Nischendisziplin mehr ist und immer häufiger eingesetzt wird, bombardieren viele Websites mobile Browser mit Bildern in voller Auflösung. Das kostet Bandbreite und Zeit – zwei Güter, die der mobile Anwender gerne spart. Zwar sorgen viele Websites dafür, dass Bilder an die jeweilige Screengröße des entsprechenden Besuchers angepasst werden, aber das ändert nichts an der Dateigröße der einzelnen Bilder.

Wenn Responsive Webdesign beim Sparen hilft

Seitenbetreiber sollten allerdings auch diesen Aspekt beim Responsive Webdesign bedenken, denn größere Files bedeuten nicht nur längere Lade- und Wartezeiten für Nutzer, sondern können sogar richtig ins Geld gehen – sofern der Besucher nur ein begrenztes Datenvolumen zur Verfügung hat. Eine Lösung besteht darin, auf dem Webserver zwei Versionen jedes Bildes vorzuhalten: eine in voller Auflösung und eine in geringerer Auflösung. Eine andere Lösung bietet Adaptive Images an.

Adaptive Images: Bildgröße automatisch anpassen

Die Lösung von Adaptive Images fügt sich dabei nahtlos in die Ansprüche des Responsive Webdesigns ein und verspricht Bilder in ihrer Größe automatisiert an unterschiedliche Browser anzupassen. Adaptive Images setzt dabei auf JavaScript und PHP. Ein kleines JavaScript-File identifiziert den Browser des Besuchers, während PHP daraufhin das Bild auf der Website entsprechend anpasst. Eine .htaccess-Regel leitet alle Anfragen für jpgs, pngs und gifs an das PHP Image Processor File weiter. Adaptive Images ist eine Ressource, die sich einfach in jede PHP-Website per Plug and Play integrieren lässt.

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6 Kommentare
Kenyse
Kenyse

Funktioniert bei mir leider nicht. Fehler beim ausführen der php-datei in Zeile 174.

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jks
jks

Brauche ich um Responsive Web Design umzusetzen die moblien Geräte (beispielweise iPhone, iPad, Samsung Galaxy S usw.). Eigentlich „reicht“ es ja die Funktionalität des Designs und der Codierung über den Browser zu testen, indem man den kleiner / größer aufzieht (mit Browser refresh verbunden) oder täusche ich mich da?

Ist es empfehlenswert / notwendig die dazugehörigen Geräte zum Testen zur Verfügung zu haben?

Danke im Voraus

jks

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