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Gadgets & Lifestyle

Retro-Handy „The Brick”: Wenn Jutebeutel und Club-Mate noch nicht genug sind [IFA 2013]

Jutebeutel und Club-Mate sind nicht mehr genug für euer Hipster-Dasein? Dann solltet ihr euch „The Brick”, das Retro-Handy von Binatone, ansehen. Das haben auch wir getan und zeigen euch das Gerät im Hands-On-Video.

Passend zum Hipster-Image von Berlin hat die Firma Binatone auf der IFA das Retro-Handy „The Brick” vorgestellt. Das 2-in-1-Device kann sowohl als normales Handy als auch als Headset für das eigene Smartphone mit Android- oder iOS-System fungieren. Auch eine DECT-Version für die Heim-Nutzung ist erhältlich. Für Retro-Fans ein Must-Have-Gadget.

So in etwa könnte ein typischer Nutzer von „The Brick” aussehen. (Bild: Binatone)
So in etwa könnte ein typischer Nutzer von „The Brick” aussehen. (Bild: Binatone)

The Brick: Traumhafte Akkulaufzeit trifft vielfältige Funktionen

Viele Smartphone-Nutzer kommen mit ihrem Akku nicht über den gesamten Tag. Wer auf viele Smartphone-Funktionen verzichten kann, ist beim Brick genau richtig. Mit der Standard-Version können bis zu einem Monat Standby-Zeit und bis zu 14 Stunden Gesprächszeit erreicht werden. Mit dem XXL-Akku verlängern sich die Zeiten auf drei Monate im Standby und 28 Stunden für Gespräche.

Wer nicht auf sein Smartphone verzichten möchte, kann das Brick auch als Headset verwenden. Dann können nicht nur Anrufe entgegen genommen und getätigt werden, auch ein Ansehen von Kontakten, der Anruf-Liste und das Abspielen von Musik sind möglich. Der Nutzer kann nicht nur die Musik auf dem Smartphone nutzen, das Brick hat auch einen MicroSD-Kartenslot, mit dem das Gerät mit Musik versorgt werden kann. Auch an Bord ist eine LED, damit der geneigte Hipster auch durch Berlins dunkle Ecken unfallfrei spazieren gehen kann.

The Brick: Verschiedene Versionen und Zubehör

So sieht es aus: „The Brick” in weiß. (Bild: Binatone)
So sieht es aus: „The Brick” in weiß. (Bild: Binatone)

Neben der Standard-Version des Brick kommt es auch als Power-Version mit deutlich erhöhter Akkulaufzeit und einer Aufladestation. Außerdem hat die Power-Version einen USB-Anschluss, um andere Geräte laden zu können. Wer auch daheim gern mit einem Brick telefonieren möchte, kann dies mit der DECT-Version realisieren. Die hat allerdings nur eine Akkulaufzeit von etwa einer Woche im Standby, kommt aber auch mit praktischer Ladestation und hat eine Reichweite von circa einem Kilometer.

„The Brick” ist nicht nur in schwarz oder weiß erhältlich, unter den insgesamt sechs Farben sind auch rot, blau, rosa und eine Version in Chrom-Optik. Damit „The Brick” auch gut geschützt ist, gibt es direkt von Binatone auch Cases. Dabei kann der Käufer zwischen Leder und Silikon entscheiden.

Verfügbarkeit und Preise

In Deutschland wird The Brick ab Oktober erhältlich sein. Dabei ist der Hersteller noch auf der Suche nach einem Retail-Partner, wird das Gerät aber auch online vertreiben. Der Preis für die Standard-Version beläuft sich dabei auf 99 Euro.

Fazit: Kaufen oder nicht und wenn ja, warum?

The Brick muss sicherlich mit etwas Humor gesehen werden. Dennoch ist es ein interessantes Produkt, das auch einen sehr großen praktischen Nutzen hat. Es ist stabil verarbeitet und nimmt den Betrachter beim ersten Kontakt auf eine kleine Zeitreise in die Anfänge der Handys mit. Wer für daheim also ein nett aussehendes Telefon oder einen mobilen Begleiter mit langer Akkulaufzeit sucht oder auch neben Jutebeutel und Club-Mate in den Großstadt-Straßen etwas auffallen möchte, sollte zuschlagen.

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2 Reaktionen
Jan Kretschmar

ich finde das "Brick" Konzept, Design und auch die doch nützlichen Funktionen wie Powerbank ganz gut. Ganz egal, ob man das Retro Gadget wirklich braucht... was braucht man schon um zu fetzen;-)

Ben Mueller

Also ich weiss nicht... ein Zeiten wo Tablets Telefone werden und Uhren Handies "braucht" doch eigentlich keiner so ein Retro-Dingens dass eigentlich gar nichts kann - ausser halt witzig in die Anfänge der Mobiltelefonie zurückführen... - aber vielleicht habe ich da auch nur eine zu "moderne" Sichtweise, ähnlich wie ich die ja auch bei den Retro-Höhrern habe die man an die Smarties anstecken kann...

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