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Revolut: Millionenschwerer N26-Konkurrent startet in Deutschland

Die Revolut-Gründer Vlad Yatsenko und Nikolay Storonsky. (Foto: Revolut)

Das britische Banking-Startup Revolut startet heute offiziell in Deutschland. Versprochen wird ein Smartphone-Girokonto in nur drei Minuten. Damit bekommt vor allem N26 große Konkurrenz.

Diese Tonart kennt man von den Fintechs: „Wir wollen die Party der traditionellen Banken beenden“ – mit diesen Worten hat das britische Banking-Startup Revolut am Mittwoch seinen offiziellen Deutschlandstart verkündet. Das Jungunternehmen aus London – das nach eigenen Angaben bereits 850.000 Kunden hat – bietet ein Girokonto für das Smartphone sowie eine Kreditkarte an, zunächst sogar kostenlos.

So sieht die Revolut-App aus. (Bild: t3n.de)

Nach der Eröffnung des Kontos können Nutzer demnach Geld in 26 Währungen in der App halten und ohne Gebühren tauschen können. Auch das Abheben im Ausland ist gebührenfrei. Revolut wurde vor zwei Jahren in London gegründet und sitzt auf einer erst wenige Monate alten Finanzierungsrunde über 66 Millionen US-Dollar.

Schlagabtausch mit N26 aus Berlin

In Deutschland trifft Revolut allerdings auf beinharte Konkurrenz: N26. Das Berliner Fintech bietet seit einigen Jahren ebenfalls ein Smartphone-Konto an und dies durchaus erfolgreich. Bisher sollen sich mehr als 500.000 Kunden für das inzwischen auch banklizenzierte Angebot registriert haben.

Wie groß die Rivalität zwischen N26 und Revolut ist, zeigte sich kürzlich auf Twitter. Im Juli gerieten beide Unternehmen dort mehr oder weniger ernstgemeint aneinander, nachdem N26 sich über die optische Ähnlichkeit der Revolut-Kreditkarte zum eigenen Produkt mokiert hatten. Allerdings versuchen sich die Berliner seit einigen Monaten zunehmend vom klassischen Girokonto-Ansatz zu lösen. So können N26-Kunden beispielsweise auch Kredite oder Versicherungsprodukte in der App beantragen.

Revolut: 100.000 deutsche Kunden bis Jahresende

Features, über die Revolut bislang nicht verfügt. Neben dem Fokus auf Multi-Währungen wollen sich die Briten vorerst mit Kryptowährungen von der Konkurrenz abheben. So soll demnächst eine Wallet für Bitcoin, Ethereum und Litecoin folgen.

Revolut-Gründer Nikolay Storonsky zufolge nutzen bereits 50.000 deutsche Kunden das Produkt. 100.000 Kunden sollen es am Ende des Jahres sein und 300.000 in den kommenden zwölf Monaten, kündigt der Gründer an. Eine Wachstumsstrategie hat sich das Startup schon überlegt: Events und ein Programm an den Universitäten sollen als Marketing-Hebel dienen. Der Zweikampf mit N26 ist also eröffnet.

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2 Kommentare
Denis
Denis

Ein Bankenstartup aus UK. nein Danke! Solange es eine deutsche Lösung gibt sehe ich keinen Grund mein Geld im Ausland zu bunkern.

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McBaFinner
McBaFinner

Eine physische Präsenz in Berlin? Werbung und Events an öffentlichen Plätzen? BaFin ich hör Dir trapsen.

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