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Frisches Geld: Rewe will eine Milliarde in die Digitalisierung stecken

(Foto: Rewe)

Eine Milliarde Euro soll Rewe für seine Digitalisierungsstrategie eingeworben haben. Was das Unternehmen damit vorhaben könnte und warum die Mitbewerber dennoch nicht zittern brauchen.

Die Supermarktkette Rewe will in Zukunft ihre Digitalisierung weiter vorantreiben und hat dafür über ein Schuldscheindarlehen eine Milliarde an frischem Kapital eingenommen. Laut Gründerszene haben sich hieran rund 250 Investoren beteiligt, darunter offenbar viele Partner aus dem Banken- und Sparkassenumfeld inklusive einiger internationaler Geschäftsbanken. Die Laufzeiten schwanken dabei offenbar zwischen drei und zehn Jahren.

Ziel ist es, dass Rewe seine Marktposition als „einer der führenden Anbieter“ in den Marktsegmenten Lebensmittel und Tourismus weiter ausbauen kann. Sehr wahrscheinlich wird Rewe einen Teil des frischen Geldes nutzen, um seinen Lieferdienst für Lebensmittel weiter in der Fläche auszurollen und auch außerhalb der bisherigen Ballungszentren voran zu treiben. Im Entstehen sind zudem mehrere Logistikzentren, die zu den modernsten der Branche zählen sollen.

Rewe: Eine Revolution wird nicht stattfinden

Konkurrenz für den Lieferdienst ist inzwischen mehr als ausreichend vorhanden – einerseits durch die klassischen Lebensmittelunternehmen, die ohnehin bereits am deutschen Markt sind, andererseits aber auch durch Mitbewerber wie Amazon, die über die logistische Power verfügen und sich das lebensmittelspezifische Vertriebswissen umgekehrt erst noch aneignen müssen.

Dass Rewe dieses Geld für seine Digitalstrategie einwerben will, hatten wir bereits im letzten Herbst berichtet. Damals hatten wir uns allerdings bereits darüber gewundert, dass der neue Rewe-CEO Lionel Souque sich so wenig kampfeslustig gegenüber Amazon gezeigt hatte. Er plane „keine Revolution“ und es bringe nichts, „ständig Neues auszuprobieren“. Es würde Rewe gut tun, seine zweifelsohne vorhandenen USP dafür zu nutzen, gegen die Mitbewerber zu punkten. Doch das aktuelle Konzept – on- wie offline – wirkt beim Blick auf die Website alles andere als kämpferisch und innovativ.

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