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Richard Branson macht Elon Musk Konkurrenz und investiert in Hyperloop One

Richard Branson beteiligt sich am Hyperloop. (Foto: dpa) 

Die Idee des Hyperloops stammt ursprünglich von Elon Musk. Jetzt will auch Richard Branson an der neuen Technologie mitbasteln – und investiert in Hyperloop One.  

Richard Branson: Aus Hyperloop One wird Virgin Hyperloop One

Der Hyperloop One bekommt einen neuen Namen: Nachdem sich Richard Branson an einer großen Finanzierung beteiligt hat, heißt das Transport-Startup künftig Virgin Hyperloop One. Das gab der Unternehmer in einer Mitteilung am Donnerstagabend bekannt. Wie viel Geld Virgin genau investiert hat, verrät er nicht. Die Namensänderung spricht aber dafür, dass es sich um eine signifikante Summe handelt.

„Ich war sehr beeindruckt.“

Der Hyperloop sei eine „unglaublich innovative und aufregende neue Art“ und bringe Menschen in Flugzeuggeschwindigkeit auf dem Boden von einer Ort zum anderen. Im Sommer hat Branson den Hyperloop One besucht und sich die Tests der Technologie angeschaut. „Ich war sehr beeindruckt und freue mich darauf, diese bahnbrechende Technologie zu einem globalen Transportdienst auszubauen“, heißt es in der Mitteilung.

Der Hyperloop setzt auf Magnetschwebetechnik und soll eine schnelle Alternative zu Transportmitteln wie dem  Zug werden. In der zweiten Testphase hat eine Kapsel einen neuen Geschwindigkeitsrekord von 300 Kilometern pro Stunde aufgestellt. Die Teströhre besitzt eine Gesamtlänge von 500 Metern und einen Durchmesser von 3,3 Metern. Der Hyperloop hat bisher eine Strecke von 436 Metern zurückgelegt. Der Traum von Branson: eine Verbindung von Edinburgh nach London unter 50 Minuten zu schaffen. Mit dem Zug dauert der Weg derzeit mehr als vier Stunden.

Richard Branson beim Besuch der Teststrecke des Hyperloops. (Foto: Virgin Hyperloop One)

Richard Branson konkurriert mit Elon Musk

Mit dem Investment in den Hyperloop One macht Richard Branson mal wieder Elon Musk Konkurrenz. Der Tesla-Gründer hatte die Idee zu der Hochgeschwindigkeitskapsel entwickelt und arbeitet selbst an einem Konzept mit seiner Boring Company. Er verspricht Geschwindigkeiten von bis zu 1.200 Stundenkilometern. Wie realistisch das ist, steht auf einem anderen Papier.

Die beiden Unternehmer wetteifern aber nicht nur mit ihren Hyperloop-Investments um neue Transportkonzepte. Beide haben sich auch der Mission im All verschrieben.

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2 Kommentare
MST
MST

Wo ist das jetzt die Konkurrenz zu Elon Musk? Die Idee für so ein Transportmittel gibt es seit dem 19. Jh., Im August 2013 veröffentlichte Musk ein Whitepaper zu dem Konzept und schrieb: „„Einzigartig an Hyperloop ist auch, dass es ein offenes Entwicklungsskonzept ist, ähnlich wie Linux. Resonanz aus der Gemeinschaft, welche hilft, die Konstruktion zu verbessern und das Konzept in die Realität umzusetzen, ist erwünscht.“ Seitdem arbeiten verschiedene Unternehmen daran. Wenn man Musk wirklich glauben möchte, geht es ihm um Lösungsansätze für die großen technischen Herausforderungen der Menschheit. Wie kleingeistig und undifferenziert beim Wirken / Investieren in dieselbe Richtung immer gleich Konkurrenz zu wittern!

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Lisa Hegemann
Lisa Hegemann

Das stimmt. Elon Musk hat das Dokument Open Source zur Verfügung gestellt. Allerdings arbeitet er mittlerweile selbst an einem Hyperloop. Deswegen treten die beiden rein wettbewerbstechnisch schon in Konkurrenz miteinander.

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