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Riesige Datenmengen im Hintergrund: Nutzung der Google-News-App kann teuer werden

(Foto: t3n.de)

Die Google-News-App hat offenbar einen Bug, der bei einigen Nutzern dafür sorgt, dass im Hintergrund riesige Datenmengen heruntergeladen werden. Das kann im Extremfall schnell teuer werden.

Im Sommer hatte ein Fehler in der Backup-Funktion bei Whatsapp via Google Drive für Aufregung bei Nutzern gesorgt. Dabei waren laut Berichten gigabyte-weise Daten über die Mobilfunkverbindung in die Cloud geschaufelt worden – ein teures Vergnügen für alle, die keine Flatrate haben. Ähnlich gestaltet sich jetzt laut den Beschwerden mehrerer Nutzer ein Bug in der Google-News-App für Android. Auch dieser sorgt offenbar dafür, dass im Hintergrund riesige Datenmengen heruntergeladen werden.

Bug in Google-News-App: Lösung für das Download-Problem steht aus

Geht es nach Einträgen im Hilfeforum von Google-News existiert das Problem schon seit Juni. Mindestens seit September forscht Google laut einer Community-Managerin nach den Ursachen des Fehlers und arbeitet an einem Fix – bis jetzt scheint es aber noch keine Lösung zu geben. Was genau vor sich geht, ist unklar. Ein offizielles Statement des Suchmaschinenriesen dazu steht aus, wie das US-Tech-Portal The Verge berichtet.

Die Auswirkungen des Bugs illustrieren die Screenshots einzelner Nutzer wie jene, die Zach Dowdle an The Verge geschickt hat. Demnach habe die App allein in einer Nacht über zwölf Gigabyte an Daten über das Android-Smartphone geladen – was zu zusätzlichen Kosten von 75 US-Dollar geführt habe. Laut Dowdle hatte das Smartphone, während er schlief, die Verbindung zum WLAN verloren und auf Mobilfunkempfang umgeschaltet. In einigen extremen Fällen sollen bis zu 24 Gigabyte an Daten geladen worden sein, was Kosten von bis zu 385 Dollar verursacht haben soll.

Suchmaschinen: Es muss nicht immer Google sein
Wenn eine Suchmaschine von den PRISM-Enthüllungen profitieren konnte, dann ist es Duckduckgo. Noch immer gehen die Nutzerzahlen der US-amerikanischen Suchmaschine stark nach oben. Das liegt an dem Versprechen des Anbieters, keinerlei Nutzerdaten anzusammeln. Über Duckduckgo könnt ihr nicht nur nach Websites suchen, sondern auch nach Bildern und Videos im Internet fahnden. (Screenshot: Duckduckgo/t3n.de)

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Erschwerend kommt hinzu, dass der Download von Daten über die Mobilfunkverbindung auch dann erfolgt, wenn der Nutzer in den App-Einstellungen eigentlich eingestellt hatte, Daten nur über WLAN zu laden. Die einzige Lösung scheint bisher, das Laden von Hintergrunddaten zu unterbinden und die App vorerst ganz zu löschen, wie The Verge empfiehlt.

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