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Ripple Maker: Dieser Kaffee-Drucker macht Baristas arbeitslos

Der Kaffee-Drucker Ripple Maker (Screenshot: coffeeripples.com)

Ohne Kaffee geht bei vielen Menschen gar nichts. Die Tasse am Morgen gehört zum festen Ritual, sei es zu Hause oder im Coffeeshop auf dem Weg zur Arbeit. Der Kaffee-Drucker Ripple Maker macht aus jeder Tasse ein kleines Kunstwerk – das Auge trinkt ja schließlich mit.

Kaffee-Kunst meets Tech

Wer schonmal einen Kaffee getrunken hat, der von einem fähigen Barista zubereitet wurde, kennt die schicken Muster. Die Kaffee-Künstler zaubern Blumen, Blätter und vieles mehr in eure Tasse. Diese Art der Verzierung hat sogar einen eigenen Namen: Latte Art.

Selbst die besten Baristas stoßen allerdings irgendwann an ihre Grenzen. Mit dem Kaffee-Drucker Ripple Maker hat SteamCC jetzt ein Gerät entwickelt, dass euren Kaffee mit extrem detaillierten Bildern verschönert, die jeden Barista alt aussehen lassen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt – von der Blume bis zum Familien-Porträt ist alles möglich.

Mit der App wählt ihr einfach ein Motiv aus und der Ripple Maker druckt es auf euren Kaffee. (Screenshot: coffeeripples.com)
Mit einer App wählt ihr einfach ein Motiv aus und der Ripple Maker druckt es auf euren Kaffee. (Screenshot: coffeeripples.com)

Das Motiv wird einfach über die Ripples-App ausgewählt und angepasst, damit es auch in die Tasse passt. Am Tresen kann es dann auf den Drucker übertragen werden. Ihr könnt eigene Motive, Fotos und Texte oder vorgefertigte Motive aus einer Datenbank auswählen. Auch Bilder aus euren sozialen Netzwerken können auf euren Kaffee übertragen werden.

Der Ripple Maker ist ganz klar für den professionellen Einsatz in Cafés und Coffeeshops gedacht. Der derzeitige Preis von 999 US-Dollar ist zudem nicht ganz günstig für eine Maschine, die den Kaffee nicht selber kocht. Die Idee an sich ist allerdings ziemlich genial und kann für echten Spaß beim täglichen Kaffee-Ritual sorgen. Auch die Möglichkeit, den Kaffee in Zukunft als Werbefläche zu nutzen ist interessant, da der Kunde den Slogan direkt vor Augen hat.

Das folgende Video zeigt euch den Ripple Maker in Aktion und liefert einige spaßige Anwendungsmöglichkeiten.

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7 Reaktionen
janaleehm

Geniale Erfindung. Aber um den Ripple Maker zu nutzen, müsste der Kaffee zuvor aus dem Kaffeevollautomaten kommen. Denn Milch aufschäumen ist sehr zeitaufwändig, aber bei Geräten wie Siemens (vgl. http://www.siemens-home.de/produkte/kaffeemaschinen/kaffeevollautomaten ) wird der Cappuccino nur mit einem Knopfdruck auf die Schnelle gemacht!

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Manuel D

Also, scheint ja zu funktionieren.
Aber was ist mit der handwerklichen Kunst, die wir als Menschen ja ansich besitzen, uns aneignen können und damit etwas schaffen? Schaffen wir uns das selbst ab?

Find ich schade - ich würd mir lieber von einem fähigen Barista eine nette "Latte Art" zaubern, selbst wenn nicht so perfekt und detailliert. Aber dafür ist es echte Handwerkskunst!

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Jürgen Schulze

So sinnvoll wie ein zweites Arschloch.
Genau das Richtige für die Hipster bei Starfucks, die es toll finden einen veganen latte matschiato doppel over hazelnut flavored cinamon topped zu bestellen.

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Austin

Ich will sehen ob das mit Kaffe funktioniert ... Video und Fotos zeigen nur Latte Macchiato, Cappuccino und Milchkaffee an.
IM Text wird jedich nur über Kaffee geschrieben ... bin gespannt

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George99

Naja, wie oft ist das witzig? Vielleicht beim ersten Mal, danach nicht mehr. Und Werbung auf cem Cappu, also bitte in so einem Laden wäre ich das letzte Mal Gast gewesen...

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Markus

Bin ich bei dir, doch wenn der Trott 20% dadurch spart …

Es geht nichts über das Handwerk eines echten Baristas. Ich kann folgenden Podcast empfehlen, in dem darüber gesprochen wird, wie uns Maschinen eines Tages ablösen werden – https://soundcloud.com/gleonhard/german-podcast-interview-via-neuwarts-ingo-stoll

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Schönes Produkt

Schön. Aktuell werden manche 3D-Drucker-Projekte nämlich aufgekauft und werden zu B2B-Angeboten anstatt weiterhin dem kleinen Endkunden zur Verfügung zu stehen.
Sowas ähnliches ist vor 10-15 Jahren schon mit Videobrillen für Endkunden passiert und wir warten immer noch darauf.

Wand-Tattoos usw. sind ja auch oft nur 2D. Das Schneiden von Flächen, Folien, Blechen,... ist eine Alternative für manche deutlich teureren und leider oft viel zeitaufwendigeren 3D-Drucke. Das stundenlange Warten ist vielleicht das Hauptproblem bei 3D-Druck und nicht so sehr die (noch) hohen Kosten die erfahrungsgemäß bei Konkurrenz schnell sinken dürften.
Beschriftungen auf Torten, USA-Käsekuchen usw. werden hoffentlich bald vielleicht auch mit sowas ähnlichem erzeugt.
Im Prinzip dann auch geeignet für Brötchen oder Donuts.

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