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Bob Swan: Intel macht seinen CFO zum CEO

(Foto: Shutterstock/ Alexander Tolstykh)

Vor Kurzem betonte Robert Swan abermals, er wolle als kommissarischer Chef den Job nicht permanent machen. Allerdings ist er jetzt aber doch zum neuen CEO ernannt worden.

Intel hat nach sieben Monaten wieder einen Chef – und es ist der vorläufige Unternehmenslenker, der stets betonte, er wolle den Posten nicht dauerhaft übernehmen. Jetzt schrieb der vorherige Finanzchef Robert Swan aber, er sei auf das Angebot angesprungen, das Wort „kommissarischer“ vor seinem Jobtitel wegzustreichen.

Bob Swan wird neuer Intel-Chef

Der 58-jährige Swan war im Juni eingesprungen, nachdem Intel-Chef Brian Krzanich seinen Rücktritt wegen einer mehrere Jahre zurückliegenden Affäre mit einer Mitarbeiterin einreichte. Der Chip-Gigant hat sehr strikte Regeln gegen Beziehungen am Arbeitsplatz.

Swan forderte die Intel-Mitarbeiter in einem Blogeintrag auf, „mutig und angstfrei“ zu sein. Der Konzern steht immer noch vor der Herausforderung, sein Geschäft über Chips für PCs und Rechenzentren auszuweiten. Unter Krzanich schlugen mehrere Versuche dazu fehl. Bei Smartphones und Tablets hatte Intel den Kürzeren gegen die Chiparchitektur der britischen Firma ARM gezogen, die Aktivitäten bei Computer-Uhren wurden eingestampft. Das Geschäft mit Chips für vernetzte Geräte im sogenannten Internet der Dinge wächst – spielt aber nach wie vor eine deutlich untergeordnete Rolle.

Neuer Intel-Chef: Anlegern gefällt Personalentscheidung nicht

Aktuell profitiert Intel allerdings davon, dass im PC-Markt die rasante Talfahrt der vergangenen Jahre vorbei ist – und der Konzern teurere Prozessoren in den Geräten unterbringen kann.

Den Anlegern fielt die Personalentscheidung nicht. Die Intel-Aktie verlor zeitweise 2,7 Prozent. Swan hatte erst bei der Vorlage frischer Quartalszahlen vor einer Woche erneut betont, er wolle den Job nicht permanent übernehmen. Die Position des Finanzchefs soll unterdessen interimsweise Todd Underwood übernehmen, Intel sucht intern und extern nach einem Nachfolger. dpa

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