News

Roboter bei Amazon: Logistikroboter sollen Packern die Lauferei ersparen

Jetzt also auch in Deutschland: Amazon will in seinem neuen Logistikzentrum in Winsen an der Luhe erstmalig Roboter in der Lagerlogistik einsetzen. Die sollen die Ware zum Mitarbeiter bringen.

Deutlich weniger Lauferei könnten in Zukunft die Mitarbeiter bei Amazon haben, die für das Zusammensuchen und Verpacken der Ware zuständig sind. Denn der Versandhändler will in seinem gerade entstehenden Logistikzentrum in Winsen an der Luhe Roboter einsetzen, die dem Picker den Weg zum Regal abnehmen. Zum Einsatz kommen dabei die von Amazon selbst hergestellten Roboter der Amazon-Robotics-Reihe. Der Onlinehändler will damit nicht nur Kosten sparen, sondern dem Kunden seine Ware auch schneller und effizienter zur Verfügung stellen.

Roboter in der Logistik: Effizientere Lagerhaltung

Bislang setzt Amazon das aus der Übernahme von Kiva Robotics stammende Know-how vor allem in den USA ein, aber auch in Polen und Großbritannien. Der Kostenvorteil, der sich hieraus ergibt, resultiert zum einen aus der effizienteren Lagerhaltung – Lager, die von Robotern bedient werden, können um einiges mehr Ware auf derselben Fläche unterbringen – zum anderen aber auch aus der geringeren Zeit, die es braucht, um einen bestimmten Artikel verfügbar zu machen.

Kollege Roboter hilft mit: Die Roboter unterstützen die menschlichen Mitarbeiter bei der Arbeit im Lager. (Foto: Jochen G. Fuchs/t3n)

Doch die roboterunterstützten Logistikzentren haben noch mehr zu bieten: Das Einräumen der Waren in die Regale erfolgt automatisiert mit Hilfe eines Roboters, der Paletten verarbeiten kann. Dabei kommt die von Amazon gewohnte Lagerhaltung mit Hochregalen zum Einsatz, aber auch Roboter, die mit Hilfe des Stow-Station-Mitarbeiters Waren in die Regale einräumen lassen. Mensch und Maschine ergänzen sich hier sehr gut: Denn während der Roboter die einfachen Arbeiten, die möglicherweise auch mit dem Heben schwerer Lasten einhergehen, gut bewältigen kann, ist die menschliche Mitarbeit vor allem da gefragt, wo es um sinnvolles und vollständiges Befüllen eines Regales geht.

Das könnte Dich auch interessieren:

Zur Startseite
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

5 Kommentare
Flash
Flash

Der Artikel klingt so als ob Amazon was gutes tun will. Es geht alleine darum die Kosten so weit wie möglich runterzufahren und den Gewinn zu maximieren. Am liebsten hätten Sie es wenn keiner mehr im Lager sein müsste und die Robotor sich sogar selbst warten könnten. Diese Rationalisierung ekelt mich einfach nur an.

Antworten
Bill
Bill

Und du unterstützt das alles, in dem du keine Leserbriefe mit der Briefpost versendest, sondern online im Internet postest.

Antworten
Flash
Flash

Was interessiert ein Kommentar zur News von heute den Leser von morgen. Stichwort Leserbrief!

Lars
Lars

Wo ist das Problem schlechte und unbeliebte Arbeit durch Maschinen zu ersetzen?

Antworten
Rubi
Rubi

Ich habe kürzlich entdeckt den Komparator Amazon http://savemoney.es/de/
Es ist toll, Angebote für alle Länder zu finden

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung