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„Pummelchens“ Rache: Chinesischer Roboter verletzt Mann

(Screenshot: Evolver/t3n)

Eigentlich soll „Xiao Pang“ chinesischen Kindern Englisch beibringen. Auf einer Hightech-Messe in China ist der kleine Roboter aber jetzt durchgedreht und hat einen Besucher verletzt.

Roboter randaliert: Mann muss ins Krankenhaus

„Xiao Pang“ (kleines Pummelchen) ist ein gut 90 Zentimeter kleiner, runder und ziemlich niedlicher Roboter, der chinesischen Kindern Englisch und Allgemeinwissen beibringen soll. Auf der 18. China High Tech Fair in Shenzhen hat der Roboter allerdings seine böse Seite offenbart: „Xiao Pang“ randalierte. Chinesischen Medien zufolge soll er eine Glaswand zertrümmert haben, ein Besucher sei dabei verletzt worden. Der Mann habe mit Schnittwunden in ein Krankenhaus gebracht werden müssen.

Freundlicher Roboter: „Xiao Pang“ kann auch anders. (Screenshot: Evolver/t3n)
Freundlicher Roboter: „Xiao Pang“ kann auch anders. (Screenshot: Evolver/t3n)

Von einem „Amoklauf“, wie einige Medien getitelt haben, dürfte der Vorfall aber weit entfernt sein. Die Pekinger Entwicklerfirma Evolver Robot geht von einem Unfall aus. Ein Mitarbeiter soll einen falschen Knopf gedrückt haben, hieß es in einer ersten Reaktion. In chinesischen Medienberichten zitierte Beobachter wollen allerdings gesehen haben, dass der Roboter ohne jegliches Kommando eines Menschen auf die Glaswand zugefahren sei, berichtet etwa die Daily Mail. Angeblich soll der Roboter nach dem Vorfall als Zeichen seiner Reue ein stirnrunzelndes Gesicht gemacht haben. Aber auch das dürfte eher in den Bereich der Legenden zu verweisen sein.

Erster Unfall mit Roboter in China

Fakt ist, dass chinesische Medien den Vorfall als ersten Unfall mit einem verletzten Menschen in dem Land beschreiben, an dem ein Roboter beteiligt war. Auch wenn es sich um einen menschlichen Fehler gehandelt haben sollte. Dass ein Roboter durchaus in der Lage sein könnte, Menschen bewusst und böswillig zu verletzen, hat der Forscher und Künstler Alex Reben in einem Experiment im Sommer beweisen wollen. Bei dem Versuch wurden Probanden von einem Robotergreifarm mit einer Nadel traktiert, ohne dass es zuvor einen Befehl dafür gab. Der Roboter entschied selbst, ob er zustechen wollte oder nicht.

Interessant in diesem Zusammenhang: Unsere Freunde, die Roboter – EU will Roboter künftig als „elektronische Personen“ klassifizieren

via www.telegraph.co.uk

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2 Reaktionen
Lars

Die Meldung ist eine totale Ente. Und t3n hat sie nicht einmal geprüft... Schlimmer als die BILD

Manuel Rodriguez

Die Meldung mit dem amoklaufenden chinesischen Roboter habe ich zuerst in einem russischen Newsportal gelesen. Das jetzt auch offiziell bestätigt wurde, dass da was dran ist, hat mir doch zu Denken gegeben. Wenn ich den Vorfall richtig verstanden habe, gibt es wohl zwei Versionen wie die Sache abgelaufen ist. Einmal wird gesagt, ein Mitarbeiter hätte aus Versehen auf den falschen Knopf drückt, während andere sagen, der Roboter hätte eigenständig agiert. In diesem Zusammenhang ist es wohl mehr als zynisch wenn die Herstellerfirma ausgerechnet "Evolver" heißt. Gab es nichtmal einen Film, wo ein Roboter durchgedreht ist?

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