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Rocket Internet verkauft Hellofresh-Aktien für 150 Millionen Euro

(Foto: Hellofresh)

Rocket Internet hat 12,2 Millionen Hellofresh-Aktien mit Nachlass losgeschlagen. Die Börse hat entsprechend mit einem deutlichen Kursverlust reagiert.

Rocket Internet hat etwas mehr als 150 Millionen Euro durch den Verkauf von Anteilen an dem Kochboxversender Hellofresh eingenommen. Die Aktien wurden an institutionelle Anleger zu einem Stückpreis von 12,30 Euro verkauft. Das gab die Startup-Schmiede am Mittwochabend, den 18. April 2018, bekannt. Am selben Tag lag der Schlusskurs der Hellofresh-Aktie bei 13,36 Euro. Die Käufer bekamen demnach einen Nachlass in Höhe von 1,06 Euro.

Die Börse reagierte am Donnerstag mit einem merklichen Kursverlust von mehr als acht Prozent. Derzeit liegt der Hellofresh-Kurs sogar unter dem von Rocket Internet erzielten Verkaufspreis. Die Reaktion ist verständlich, da der Verkauf kaum als Vertrauensbeweis von Seiten Rocket Internet in das langfristige Potenzial des Unternehmens gewertet werden kann.

Kochboxen wie die von Hellofresh erfreuen sich großer Beliebtheit. Einen Gewinn konnte das Unternehmen bislang jedoch nicht erwirtschaften. (Foto: Hellofresh)

Hellofresh: So funktioniert das Geschäftsmodell des Kochboxversands

Hellofresh vertreibt Essensboxen, in denen sich neben Rezepten auch die für das jeweilige Gericht notwendigen Zutaten befinden. Etwa 43 Euro zahlen Kunden für ein solches Paket. Mit diesem Konzept generierte Hellofresh im Jahr 2017 einen Umsatz von 902 bis 905 Millionen Euro. Nur: Gewinn konnte das Unternehmen, das seit Ende 2017 an der Börse gehandelt wird, bislang noch nicht erwirtschaften. 2017 beliefen sich die Verluste auf 70 Millionen Euro.

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