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Rocket Internet: Großinvestor will 10,9 Millionen Anteile verkaufen – Aktienkurs sinkt

(Foto: dpa)

Großinvestor Kinnevik will die Hälfte seiner Rocket-Internet-Anteile abstoßen – und nimmt dabei einen Abschlag auf den aktuellen Aktienkurs in Kauf. Die Ankündigung lässt den Kurs sinken.

Rocket Internet: Fast elf Millionen Aktien auf dem Markt

Die schwedische Beteiligungsgesellschaft Kinnevik, Großinvestor von Rocket Internet, hat angekündigt, die Hälfte seiner Anteile an dem Berliner Startup-Inkubator loswerden zu wollen. Insgesamt 10,9 Millionen Rocket-Internet-Aktien sollen auf den Markt geworfen werden. Das entspricht rund 6,6 Prozent der Anteile, wie es in einer entsprechenden Meldung von Kinnevik heißt.

Rocket Internet: Schwedischer Großinvestor verkauft Anteile in großem Maßstab. (Foto: Rocket Internet)

Zu den Gründen für den Verkauf der Aktien äußert sich das Unternehmen darin aber nicht, allerdings sei es möglich, dass Kinnevik noch mehr Anteile auf den Markt werfen könne. Den Aktienverkauf soll die Investmentbank Bank of America Merrill Lynch übernehmen. Die teilte mit, dass die Aktien zum Stückpreis zwischen 19 und 20 Euro verkauft werden sollten.

Rocket Internet: Aktienkurs sackt ab

Das ist ein erheblicher Abschlag auf den Schlusskurs von 21,35 Euro (Xetra) am frühen Mittwochabend. Die Ankündigung hat derweil dafür gesorgt, dass der Aktienkurs nachbörslich um mehr als zehn Prozent auf 19,60 Euro abrutschte. Zum Vergleich: Beim Börsengang im Oktober 2014 hatte Rocket Internet seine Anteile zu einem Emissionspreis von 42,50 Euro ausgegeben.

Schon vor rund einem Jahr waren Gerüchte aufgetaucht, laut denen es Streit zwischen Internet Rocket und Kinnevik gegeben habe. Dabei soll es um die strategische Ausrichtung des Startup-Inkubators gegangen sein. Im Sommer 2016 hatte Kinnevik seine beiden Aufsichtsratssitze bei Rocket Internet aufgegeben. Der schwedische Investor war schon seit 2013 an Bord.

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via www.manager-magazin.de

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3 Reaktionen
Andreas Kramers

Tja, originelle Sachen hat Rocket Internet nie gemacht, nur das erfolgreiches Kopieren von erfolgreiche Startups hat sie groß gemacht.
Aber Rocket und vor allem Herrn Samwer darf man nie unterschätzen. Da steckt bestimmt noch irgendein Ass im Ärmel...

Schließe mich an bei de Meinung von Herrn Schulze: ein bisschen mehr Recherche würde nicht schaden.

Jürgen Schulze

Die R***** verlassen das sinkende(?) Schiff?
Oder brauchen sie selbst nur wieder ganz dringend Cash, um ihre eigenen Zockereien zu finanzieren?
Oder braucht Merryl Linch Geld und hat zum Verkauf geraten?
Oder oder oder
Schlecht recherchierter Artikel. Bot?
Zumindest hätte der Autor nachschauen können, mit wie viel Geld Kinnevik insgesamt bei Rocket "drin" war, um mal auszurechnen, wie hoch der Verlust ist.
Oder haben die am Ende gar einen Gewinn mit dem Verkauf gemacht auf Kosten der Kleinanleger?

lola

Das wird noch viel billiger werden!

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