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Roku: Amazon-Konkurrent bringt 4 Fire-TV- und Chromecast-Alternativen auf den Markt

Zeitweise besaß Roku in den USA höhere Marktanteile als Amazon – nun startet der Streaming-Pionier in Deutschland. (Bild: Roku)

Lesezeit: 2 Min.
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In den USA hat der Dienst schon den Platzhirsch auf einen hinteren Platz verdrängt, nun startet Roku hierzulande gleich mit vier neuen Geräten zum Streamen. Ab 30 Euro geht’s los.

Wie angekündigt kommen die in den USA beliebten Streaming-Sticks und -Player von Roku auch nach Deutschland. Zudem hat der Anbieter einige Verträge mit vielen Fernsehkanälen geschlossen. Das Einstiegsgerät startet bei einem Preis von rund 30 Euro und hört auf den Namen Roku Express*. Die Packung enthält neben der Set-Top-Box eine Fernbedienung und ein HDMI-Kabel. Damit lassen sich HD-Inhalte auf den heimischen Fernseher streamen. HDR- und 4k-Formate bleiben den großen Brüdern vorbehalten.

Roku Express 4k und Streaming-Stick 4k mit HDR10 Plus

Der Roku Express 4k kostet zum Beispiel rund 40 Euro* und beherrscht HDR10 und HDR10 Plus sowie 4k. Dank Quadcore-Prozessor und Dual-Band-WLAN samt Mimo besitzt die 4k-Variante mehr Power. Die beiden Set-Top-Boxen sind ab dem 28. September bei Mediamarkt, Saturn, Amazon, Expert, Euronics und Otto erhältlich. Ab Oktober kann man zudem den Roku Streaming-Stick 4k dort kaufen. Für 60 Euro erhalten Kunden in etwa die Leistung des Roku Express 4k, allerdings in einem kompakteren Gehäuse. Zudem packt Roku die erweiterte Fernbedienung dazu, die auch Sprachbefehle erkennt.

 

Roku Express

Die Set-Top-Boxen sind kleiner als eine Zigarettenschachtel. (Foto: Roku)

Roku Streambar mit Dolby Vision

Wem das noch nicht reicht, der greift zur Roku Streambar für 150 Euro*. Die bietet zusätzlich Long-Range-WLAN und Bluetooth sowie optional LAN über einen USB-Adapter. Außerdem versteht die Soundbar Sprachbefehle und kann Dolby Vision darstellen. Von den vier 1,9-Zoll-Treibern hat Roku zwei in der Mitte frontal zum Raum ausgerichtet. Sie sollen Dialoge mit ihrem klaren Klangbild besonders verständlich machen. Die beiden Treiber, die zu den Seiten zeigen, sind für den Raumklang zuständig. Die Sound- und Streaming-Lösung ist ebenfalls ab dem 28. September bei den genannten Handelspartnern gelistet.

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Roku begeht den Deutschlandstart mit gleich vier neuen Geräten. Das US-Portfolio wird damit ebenfalls aktualitiert. (Bild: Roku)

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Handy-Screen auf dem Fernseher

Die Roku-Player lassen sich über Google-Assistant- oder Alexa-fähige Smarthome-Geräte per Sprache steuern. Zudem sind sie Airplay-2-fähig, sodass Apple-User Inhalte von ihren Geräten streamen können. Das gleichnamige Protokoll beherrschen alle iOS- und iPadOS-Versionen ab 11.4. Homekit (Test 2021) wird ebenfalls unterstützt. Die Geräte lassen sich also in ein entsprechendes Smarthome-Setting integrieren und per Siri steuern. Anwender können über die Roku-Geräte auch den Bildschirminhalt von Apple-, Android- und Windows-Geräten auf den Fernseher streamen. Die kostenlose Roku-App erlaubt zudem die Bedienung über das Smartphone, versteht Sprachbefehle und überträgt auf Wunsch den Ton auf angeschlossene Kopfhörer, um andere im Umfeld nicht zu stören.

Breite Auswahl an Unterhaltung

Auf dem Roku-Betriebssystem, das auf Linux basiert, laufen spezielle Apps der Streaminganbieter. Neben den Marktführern Netflix, Amazon Prime*, Disney Plus* und Apple TV Plus hat Roku vor dem Deutschlandstart auch dafür gesorgt, dass etwa TV Now (RTL, Vox & Co), Sky und die Sender der Seven-One-Gruppe (Prosieben, Sat.1, Kabel Eins etc.) mit an Bord sind. Auch die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Kanäle lassen sich ansteuern. Das Portfolio runden viele kleine Anbieter, speziell aus den USA, ab.

Das sind die lokalisierten Kanäle im Überblick:

  • Filme & TV: ARD Mediathek, ZDF, Netflix, Disney Plus, Prime Video, Apple TV, Starzplay, Sky Ticket, TV Now (bald RTL Plus), Kika, Netzkino, Prosieben, Sat.1, Kabel Eins, Pluto TV, Rakuten TV, watch4.com und mehr.
  • Nachrichten: Tagesschau, Bild TV, TRT World, Deutsche Welle, Bloomberg und mehr.
  • Sport: Sky Ticket, TV Now (bald RTL Plus), DAZN, Motorvision.TV, Sporttotal, The Tennis Channel und mehr.
  • Musik: Spotify, Vevo, Berliner Philharmoniker und mehr.

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3 Kommentare
Peter
Peter

Sollte man nicht darauf hinweisen, dass RTL, DAZN usw. kostenpflichtige Zusatzabos benötigt?

Antworten
Raimund Schesswendter

Danke für den Hinweis. Eigentlich alle Sender außer den öffentlich-rechtlichen benötigen kostenpflichtige Zusatzabos… Das ist auch schon länger so, daher haben wir das nicht für extra erwähnungswürdig befunden.

Antworten
Manuel Langeheinecke
Manuel Langeheinecke

Die entscheidende Frage ist doch, wie es mit dem Datenabzug/Profilbildung bei den Roku Geräten aussieht. Bei diesem Kampfpreis wird man sicherlich, wie auch bei den Samsung-TV’s, die meisten Dienste nicht starten können, sobald man das Gerät datenschutzfreundlich konfiguriert hat.
Kann t3n dazu eine Aussage machen? Wurde das geprüft?

Antworten

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