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Traditionsmarke Rolls-Royce präsentiert jetzt auch Flugtaxi-Konzept

Auch Rolls-Royce arbeitet an einem Flugtaxi. (Foto: Rolls-Royce)

Auch Rolls-Royce will im Markt der Flugtaxis mitmischen. Ein von der Firma entwickeltes Antriebssystem könnte schon in wenigen Jahren zum Einsatz kommen.

Rolls-Royce hat im Rahmen der Farnborough Airshow 2018 ein eigenes Flugtaxi-Konzept vorgestellt. Das Fluggerät soll Strecken von etwa 800 Kilometern mit einer Geschwindigkeit von bis 400 Kilometern pro Stunde zurücklegen können. Der Hybridflieger setzt auf eine Gasturbine, die wiederum sechs Elektrotriebwerke antreiben soll. Diese Triebwerke können um 90 Grad rotiert werden, um so senkrechte Starts und Landungen zu ermöglichen. Als zusätzlicher Energiespeicher soll ein Akku integriert werden.

Bildergalerie: So soll das Flugtaxi von Rolls-Royce aussehen

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Das Flugtaxi-Konzept von Rolls-Royce soll im Betrieb besonders leise sein. Schon Anfang der 2020er könnten, so der Motorbauer, erste Modelle verfügbar sein. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass für die Fluggeräte ein sinnvolles Geschäftsmodell gefunden und am Markt etabliert werden kann. Rolls-Royce sieht das Flugtaxi als eine Möglichkeit, um den Straßenverkehr im urbanen Raum zu entlasten.

Flugtaxis: Audi, Uber und andere investieren ebenfalls in den Zukunftsmarkt

Eine ganze Reihe von Unternehmen entwickelt derzeit ähnliche Fluggeräte. Audi arbeitet beispielsweise mit Airbus an solchen Konzepten. Aber auch der Ride-Sharing-Dienst Uber will Passagiere irgendwann durch die Luft transportieren. Unter der Leitung des ehemaligen Google-X-Chefs Sebastian Thrun und mit Kapital von Alphabet-CEO Larry Page will das Startup Kitty Hawk demnächst autonome Flugtaxidienste in Neuseeland anbieten. Mit Lilium arbeitet auch ein deutsches Startup an einem ähnlichen Konzept.

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2 Kommentare
Werner Laude
Werner Laude

„um den Straßenverkehr im urbanen Raum zu entlasten“
…soll das ein Witz sein?

Mir langt schon der normale Fluglärm in der Stadt: Heli landet/startet mehrmals täglich nebenan (Herzklinik), Jets überqueren die Stadt zum landen, am WE knattern die Freizeitflieger Ihre Runden, der ADAC/Polizei Hubschrauber täglich im Einsatz. Und dann noch diese Dinger, damit ein paar Reiche dem Stau entgehen? Solange diese Taxis nicht fast geräuschlos agieren, haben sie weder Berechtigung, noch Akzeptanz.

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Bernd
Bernd

Man sollte sich erstmal mit ordentlichen Fortbewegungs bzw. Verkehrs-Konzepten auf der Grundlage vorhandener Infrastruktur beschäftigen, bevor man auch noch den Luftraum verstopft.

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