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Rows: Berliner Excel-Alternative sichert sich Millioneninvestment

Die Rows-Gründer Humberto Ayres Pereira und Torben Schulz. (Foto: Rows)

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Mehr als zwei Jahre nach dem ersten Millioneninvestment geht die moderne Excel-Alternative Rows endlich an den Start. Für ausreichendes Kapital sorgt eine Series-B-Finanzierungsrunde.

Tabellenkalkulation ist grundsätzlich alles andere als sexy. Dennoch konnten die beiden Rows-Gründer Torben Schulz und Humberto Ayres Pereira schon 2018 prominente Investoren wie Accel Partners oder den Zalando-Mitgründer David Schneider von ihrer Idee begeistern und sich acht Millionen US-Dollar Kapital sichern. Jetzt legt Rows nach und hat in einer Series-B-Finanzierungsrunde weitere 16 Millionen Dollar eingesammelt.

Angeführt wurde die Runde von dem Berliner Risikokapitalgeber Lakestar. Ebenfalls beteiligt haben sich aber auch die Altinvestoren Accel und Cherry Ventures. Außerdem steigt der Wunderlist- und Pitch-Gründer Christian Reber in Rows ein und wird zukünftig auch Teil des Beirats. Die neue Finanzspritze kommt genau zur richtigen Zeit, denn Rows steht nach einer längeren geschlossenen Betaphase erstmals allen Interessierten zur Verfügung.

Rows: Mit App-Integrationen gegen Excel und Co

Auf den ersten Blick unterscheidet sich Rows nur geringfügig von Tabellenkalkulationsprogrammen wie Excel, Calc oder Numbers. Der besondere Clou liegt unter anderem in der Integration unterschiedlicher Web-Apps. Dadurch lassen sich Daten aus allen möglichen Quellen auf einfache Art und Weise in eine Tabelle einfügen und so weiterverarbeiten. Bei Bedarf können Daten aber auch über eine Rest-API importiert oder exportiert werden.

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Rows verfügt außerdem über Automationsmöglichkeiten, die eine Tabelle beispielsweise periodisch auf den neuesten Stand bringen können. Darüber hinaus ist das Tool auf kollaboratives Arbeiten ausgelegt. Außerdem lassen sich Spreadsheets mit nur wenigen Klicks als eigene Web-Apps exportieren.

„Rows ist für Business-Leute und Teams, die mit Spreadsheets arbeiten, und wir freuen uns, es heute der Welt zu eröffnen. Wir haben ein modernes Spreadsheet entwickelt, das jeden Nutzer in seinen eigenen Softwareentwickler verwandelt, ohne die Zeit aufbringen zu müssen, um neue Programme oder Programmieren zu lernen“, erklärt CEO und Mitgründer Humberto Ayres Pereira.

Rows will in Personalaufstockung und die Entwicklung einer Desktop-App investieren

Derzeit arbeiten bei Rows rund 50 Mitarbeiter. Nach Angaben des Unternehmens mit Sitz in Berlin und Porto sollen mit der neuerlichen Finanzspritze weitere Stellen in den Bereichen IT und Marketing geschaffen werden. Außerdem will man das Geld in die Entwicklung einer Desktop-App und weiterer Features zur Zusammenarbeit und die Visualisierung von Daten stecken.

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