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Wie Rumpelstilzchen Trump sein eigenes Spielzeug und das Internet kaputtmachen will

(Foto: Shutterstock)

Jeden Montagmorgen berichtet t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner über fünf Dinge, die zum Wochenstart wichtig sind. Diesmal geht es unter anderem um einen launischen US-Präsidenten, ein BGH-Urteil, Rocket Beans TV und und ein finnisches Konzept zum Meistern von Schwierigkeiten.

Twitter hat den Kampf mit den Halb- und Unwahrheiten des US-Präsidenten aufgenommen – so sieht es jedenfalls Twitter.

Twitter greift unzulässig und einseitig zu seinen Ungunsten in den US-Präsidentschaftswahlkampf ein – so sieht es Trump.

Damit bekommt das Lieblingssspielzeug des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika ein paar unschöne Risse in den Augen des ehemaligen Twitter-Fans. Also will Trump es kaputtmachen – und bedroht dabei die rechtliche Grundlage des freien Internets.

1. Wie Rumpelstilzchen Trump sein eigenes Spielzeug kaputtmachen will

Was wäre US-Präsident Donald Trump nur ohne sein Lieblingsspielzeug Twitter? Die Plattform ermöglicht dem Präsidenten, direkt mit seinen Anhängern und Gegnern zu kommunizieren – ohne die aus Sicht von Trump ihm weitgehend feindlich gesonnenen US-Medien.

Dass Trump dabei über die soziale Plattform immer wieder auch Halb- und Unwahrheiten verbreitet, ist dem Konzern ein Dorn im Auge. Die Behauptung, dass Briefwahlen in den USA eine Einladung zum Wahlbetrug seien, wollte Twitter so nicht unkommentiert stehenlassen – und ergänzte den Tweet um einen Faktencheck. Ein Vorgehen, das nicht nur Trump-Anhänger kritisch sehen: Soll ein Social-Media-Konzern wirklich die Macht haben, zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden?

Trumps Reaktion darauf ist allerdings typisch trumpesk-hitzköpfig: Er will die Rechte von Social-Media-Plattformen einschränken. Warum er damit allerdings die Axt an die Grundlage des freien Internets insgesamt legt, erkläre ich in meinem Kommentar: Trumps kindisch-wütende Reaktion gefährdet das Prinzip des Internets.

2. BGH-Urteil: Das Cookie ist tot, seht es endlich ein!

Seit vergangenem Donnerstag ist klar: Die Zustimmung zu Cookies im Internet darf nicht voreingestellt sein. So hat der Bundesgerichtshof (BGH) geurteilt und damit letztinstanzlich entschieden. Für Website-Betreiber, insbesondere Online-Marketer, ein hart verdauliches Urteil. Online-Marketing- und E-Commerce-Experte Tobias Weidemann ist sich sicher, was das Urteil in der Konsequenz letztlich bedeutet: Das Cookie ist tot.

3. Verzögerungen by Design: Warum macOS Catalina so langsam ist

Professionelle Mac-Nutzer beschweren sich über spürbare Verzögerungen und Hänger bei der Nutzung von macOS. Dabei sollen die Effekte erst nach dem Update auf die Version 10.15, genannt Catalina, aufgetreten sein.

Inzwischen wird klar, was die Ursache der Probleme ist: ein verfehltes Sicherheitskonzept von Apple.

4. Etienne Gardé: Wie es hinter den Kulissen von Rocket Beans TV aussieht

Einen 24-Stunden-Sender, der live im Internet sendet – den hat der ehemalige Giga-TV- und Game-One-Moderator Etienne Gardé 2015 mit Rocket Beans TV aus der Taufe gehoben. Ich habe mit ihm im t3n Podcast über den Sender, seine Lieblings-Podcasts und Lieblings-Videospiele gesprochen.

5. Praxistipps zum Wochenstart: Sisu – mit diesem finnischen Konzept meisterst du Schwierigkeiten

Schon mal von Sisu gehört? Unser Gastautor Antti-Jussi Suominen erklärt dir, was hinter dem Konzept steckt. Es soll helfen, in schwierigen Situationen nicht den Kopf und die Hoffnung zu verlieren, sondern motiviert und optimistisch, entscheidungs- und handlungsfähig zu bleiben.

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Ein Kommentar
Torben
Torben

So so Cookies sind Tod und wieso sind es bei Euch dann 61 Stück?

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