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Salesforce entwickelt einen Sprachassistenten für den Unternehmenseinsatz

Der Salesforce-Tower in Indianapolis. (Foto: Salesforce)

Salesforce-Kunden können sich bald mit ihrem CRM-Tool unterhalten. Die Lösung nennt sich Einstein Voice und orientiert sich an den Sprachassistenzlösungen von Amazon, Google und Apple.

Die Sprachassistenten Alexa und der Google Assistant kommen in immer mehr Haushalten zum Einsatz. Salesforce greift diesen Trend jetzt auf und stellt Kunden aus dem Unternehmensbereich zukünftig einen eigenen Sprachassistenten mit dem Namen Einstein Voice zur Verfügung. Das Assistenzsystem soll, so Salesforce, beispielsweise Vertriebsmitarbeiter unterstützen. Die können in eine Smartphone-App zukünftig Informationen diktieren. Die Salesforce-KI wandelt diese Informationen dann in Eintragungen um, aus denen direkt Aufgaben generiert werden können.

Neben der Dateneingabe soll Einstein Voice auch dazu dienen, Informationen per Sprachausgabe abzurufen. Mitarbeiter könnten dann beispielsweise die wichtigsten Prioritäten für den jeweiligen Arbeitstag abrufen. Hierbei sollen die Mitarbeiter selbst festlegen können, welche Informationen für ihr Aufgabenfeld am wichtigsten sind. Einstein Voice soll mit dem Winter-19-Release von Salesforce in die Pilotphase gehen.

Einstein Voice Bots: Ohne Code eigene Bots für Alexa oder den Google Assistant erstellen

Während das Einstein-Assistenzsystem für den internen Unternehmenseinsatz gedacht ist, soll es mit den Einstein Voice Bots auch eine einfache Möglichkeit geben, Bots für die Kundenkommunikation zu entwickeln. Die Bots sollen sich einfach zusammenklicken lassen und können den Kunden anschließend über den Google Assistant oder Amazons Alexa verfügbar gemacht werden.

Als ein mögliches Beispiel für den Einsatz eigener Bots nennt Salesforce Autovermieter, die über Alexa oder den Google Assistant eine Möglichkeit zur Autoreservierung anbieten wollen. Weitere Details zu den Einstein-Voice-Angeboten will Salesforce auf der hauseigenen Messe Dreamforce 2018 bekanntgeben. Die findet vom 25. bis zum 28. September 2018 in San Francisco statt.

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Ein Kommentar
Sascha
Sascha

Hahaha, wer trägt die kosten, wenn aus 15 dann doch fünfzig wird? Und sind Reservierungen dann eigentlich verbindlich? Online haben wir nicht umsonst den Button „jetzt kostenpflichtig bestellen“ erschaffen.

Warum nur setzt sämtliche Entwicklung auf Sprachsteuerung? ist das 10-Finger System so schwer zu lernen?

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