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Samsung dämpft Hoffnungen für das kommende Quartal

(Foto: Shutterstock)

Samsung profitiert von der hohen Nachfrage nach Speicherchips. Das nächste Quartal soll jedoch weniger rosig ausfallen.

Der südkoreanische Mischkonzern Samsung hat die Ergebnisse für das dritte Quartal 2018 vorgelegt. Und die können sich sehen lassen: Der Umsatz stieg auf mehr als 50,6 Milliarden Euro. Der Betriebsgewinn konnte um 20,9 Prozent auf nunmehr 13,6 Milliarden Euro gesteigert werden. Profitieren konnte Samsung vor allem von der nach wie vor hohen Nachfrage nach Speicherchips. Mehr als 19 Milliarden Euro konnte der Konzern mit seiner Halbleitersparte umsetzen. Dank steigender Preise ging auch die Gewinnmarge deutlich nach oben.

Ein weiterer Gewinnbringer waren flexible OLED-Panels, die von immer mehr Smartphone-Herstellern nachgefragt werden. Die Einnahmen im Display-Segment beliefen sich im dritten Quartal 2018 auf umgerechnet 7,8 Milliarden Euro. Gleichzeitig sank allerdings die Gewinnmarge im Smartphone-Segment. Das ist letztlich dem allgemeinen Marktrend anzulasten. Nutzer behalten ihre Smartphones zunehmend länger, während die immer leistungsstärkeren Mittelklasse-Smartphones mittlerweile für viele Konsumenten ausreichend sind.

Samsung dämpft Hoffnungen für das nächste Quartal

Auch für Samsung kann es nicht immer nur steil nach oben gehen. Für das kommende Quartal sagen die Südkoreaner sinkende Umsätze und Gewinne voraus, da der Konzern von einer nachlassenden Halbleiternachfrage ausgeht. Diese Einschätzung deckt sich mit Prognosen anderer Chiphersteller. Erst für das zweite Quartal 2019 rechnet Samsung hier wieder mit einer Zunahme.

Samsung rechnet zwar für das vierte Quartal 2018 mit einer Zunahme bei den Smartphone-Verkäufen, geht aber auch von höheren Werbekosten aus. Die wiederum werden die Gewinne schmälern. 2019 erwartet Samsung ein leichtes Wachstum im Segment für Premium-Smartphone, der Konzern geht aber auch von einem stärkeren Wettbewerb aus. Samsung will sich daher gezielt mit ungewöhnlichen Designs und einem diversifizierten Geräteangebot von der Konkurrenz absetzen.

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