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Samsungs erstes faltbares Smartphone wird wohl ein richtig teurer Spaß

Samsung Galaxy X. (Skizze WIPo; Let's go Digital)

Samsung arbeitet mit Hochdruck an der Finalisierung seines ersten faltbaren Smartphones, das als Galaxy X und „Project Valley“ kursiert. Wenn es 2019 erscheint, könnte es so teuer sein wie zwei High-End-Smartphones.

Das faltbare Smartphone Samsungs ist spätestens seit Ankündigung des iPhone X kein Gerücht mehr. Denn Samsungs Chef der Mobilsparte, DJ Koh, kündigte im September 2017 an, als erster Hersteller ein flexibles Smartphone der Note-Serie vorstellen zu wollen. Eigentlich sollte es 2018 erscheinen – der Launch wurde später auf 2019 verlegt, um ein massentaugliches Gerät präsentieren zu können.

Ein neuer Bericht aus Zuliefererkreisen deutet nun an, dass das faltbare „Galaxy Note X“ womöglich alle Smartphone-Preisrekorde brechen werde.

Samsung: Faltbares Smartphone könnte 1.800 Dollar kosten

Wie die Korea Times in Erfahrung gebracht haben will, soll Samsung mit der Produktion des faltbaren Smartphones ab November beginnen, damit es in der ersten Jahreshälfte vorgestellt werden und in den Handel kommen könne. Der Preis des Geräts könne laut Kim Jang-yeol, Head of Research bei Golden Bridge Investment, bei zwei Millionen Won liegen, was umgerechnet etwa 1.800 US-Dollar oder 1.500 Euro (ohne Steuern) entsprechen.

Mit diesem Preis würde Samsung Apples iPhone X, das mit Vollausstattung für 1.319 Euro als bisher teuerstes Smartphone gehandelt wird, locker in den Schatten stellen. Samsungs bisher teuerstes Modell, das Galaxy S9 Plus (Test), kostet im UVP „nur“ 1.049 Euro mit 256 Gigabyte Speicher.

Samsung Galaxy X Patenskizze. (Bild: Let’s Go Digital)

Faltbares Samsung-Smartphone angeblich mit mehreren Displays

Nach den Informationen, die der Korea Times zugetragen wurden, soll das kommende Smartphone nicht nur ein großes, nach innen faltbares Display besitzen, sondern zusätzlich ein nach außen gewandtes. Das innere flexible OLED-Panel soll ausgeklappt eine Diagonale von 7,3 Zoll besitzen. Wenn es zusammengeklappt ist, verfüge es über eine 4,5-Zoll-Bilddiagonale.

Ein früheres Samsung-Patent zeigt, wie die Benutzeroberfläche eines faltbaren Smartphones aussehen könnte. (Bild: Galaxy Club)
Ein früheres Samsung-Patent zeigt, wie die Benutzeroberfläche eines faltbaren Smartphones aussehen könnte. (Bild: Galaxy Club)

Samsung ist nicht das einzige Unternehmen, das derzeit an einem „echten“ faltbaren Smartphone baut. Auch Huawei und ZTE nehmen an dem Rennen teil. ZTE hatte mit dem Axon M ein erstes faltbares Gerät schon 2017 enthüllt. Dabei handelte es sich jedoch um ein Smartphone mit zwei separaten Displays. Huawei will nach Aussagen schon in diesem Jahr sein echtes faltbares Smartphone präsentieren.

Patentskizzen von Samsungs faltbaren Smartphones
Das „Samsung Galaxy X“ lässt sich den Patentskizzen zufolge auseinanderziehen und falten. (Bild: Kipris)

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Eine übereilte Ankündigung scheint von Samsung nicht zu erwarteten zu sein. DJ Koh betonte auf der CES 2018, man wolle die Vorstellung nicht überstürzen und kein halbgares Produkt auf den Markt werfen. „Wir wollen, dass es reif für den Massenmarkt ist und Kunden es als ausgereiftes Smartphone wahrnehmen.“

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