News

Jetzt aber: Samsungs Pannen-Foldable Galaxy Fold kommt ab September

Samsung Galaxy Fold. (Screenshot: Samsung)

Samsung hat sein erstes faltbares Smartphone, das Galaxy Fold, überarbeitet und will es ab September auf den Markt bringen. Wegen technischer Probleme hatten die Südkoreaner den ursprünglichen Marktstart im April kurzfristig abgesagt.

Die technischen Probleme des Galaxy Fold sind nach Angaben Samsungs behoben worden. Dafür hat der Konzern an zwei Bereichen des Foldable Änderungen vorgenommen.

Samsung Galaxy Fold: Hardwareprobleme beseitigt

Durch die vorgenommenen Änderungen am Galaxy Fold sollen jene Konstruktionsfehler behoben worden sein, die zur Absage des Verkaufsstarts im April in den USA respektive Mai für den europäischen Markt geführt hatten. Bei Testgeräten, die im April an US-Techjournalisten herausgegeben wurden, kam es zu unter anderem durch das Abziehen der Displayschutzfolie zu totalen Ausfällen des Bildschirms. Darüber hinaus konnte durch einen großen Spalt zwischen Display und Gelenk Schmutz eindringen, wodurch der Bildschirm ebenso beschädigt wurde.

Samsung Galaxy Fold – das untere, überarbeitete Modell kommt mit Schutzkappen auf dem Scharnier. (Bild: Samsung; The Verge)

Samsung Galaxy Fold – das untere, überarbeitete Modell kommt mit Schutzkappen auf dem Scharnier. (Bild: Samsung; The Verge)

Beim überarbeiteten Galaxy-Fold-Modell reicht die Displayschutzfolie über den gesamten faltbaren Bildschirm bis unter den Rahmen des Gerätes. Auf diese Weise lasse sich der Schutzfilm, der essenzieller Teil des Bildschirms sei, nicht mehr anheben und entfernen.

Die Änderungen am Scharnier sind auf den ersten Blick (alt: oben; neu: unten) kaum zu erkennen. (Bild: Samsung; The Verge)

Die Änderungen am Scharnier sind auf den ersten Blick (alt: oben; neu: unten) kaum zu erkennen. (Bild: Samsung; The Verge)

Auch die Konstruktion des Scharniergelenks des Foldables sei überarbeitet worden: Ober-und Unterseite des Scharniers wurden mit Schutzkappen versehen, um ein Eindringen von Partikeln zu verhindern. Darüber hinaus hat Samsung zusätzliche Metallschichten unter das Infinity-Flex-Display verbaut, um das Display besser zu schützen. Ferner wurde der Spalt zwischen Gelenk und Gehäuse reduziert.

Samsung Galaxy Fold: Auch Verbesserungen an der Software

Samsung Galaxy Fold. (Bild: Samsung)

1 von 5

Samsung hat eigenen Angabe zufolge nicht nur die Hardware optimiert, sondern auch weiter an der Software geschraubt. Die Nutzeroberfläche wurde dem Konzern zufolge verbessert und weitere Apps und Dienste für das Foldable optimiert. Allem Anschein nach war auch die Software zum ursprünglichen Marktstart noch nicht komplett fertig. Dass das Galaxy Fold im April noch nicht marktreif war, bestätigte Samsungs Chef der Mobilsparte DJ Koh Anfang Juli. Ihm sei es im Nachhinein peinlich, das Galaxy Fold veröffentlicht zu haben, bevor es eigentlich richtig fertig war.

Im Laufe des September (oder später?) soll Samsungs Foldable in einigen Märkten zum Verkauf angeboten werden. Konkrete Details nennt der Hersteller nicht, laut Sammobile soll es zum Start in den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Indien erhältlich sein. Der Preis bleibt wie gehabt bei 2.000 Euro. Samsung wird in der zweiten Jahreshälfte der einzige Hersteller sein, der ein Foldable auf den Markt bringt, auch Huawei soll sein Mate Xnach Verzögerungen – in den Handel bringen. Bevor Samsung sein Foldable endlich auf den Markt bringt, will der Konzern noch im August mit dem Galaxy Note 10 und Note 10 Plus seine Note-Serie erneuern.

Mehr zum Thema:

Zur Startseite
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
dennis
dennis

Bin ich der einzige, der das extrem dick findet und mit so einem dicken Smartphone niemals durch die Gegend laufen würde?

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung