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Samsung Galaxy Note 9: So sieht es wohl aus, das steckt drin

Samsung Galaxy Note 9 Renderbild. (Renderbild: Onleaks, 91mobiles)

Das Samsung Galaxy Note 9 wird am 9. August in New York offiziell enthüllt. Bereits Wochen vor dem Unpacked-Event sind viele Details über das neue Modell bekannt – wir fassen zusammen.

Das letzte Note-Phablet Samsungs, das Galaxy Note 8 (Test), ist am 23. August 2017 enthüllt worden. In diesem Jahr ziehen die Südkoreaner die Präsentation einige Wochen vor, vielleicht um der IFA 2018, die Ende August beginnt, nicht ins Gehege zu kommen – möglich wäre es natürlich auch, dass Samsung sein Galaxy Note 9 wegen des passenden Datums am 9. August vorstellen will. Schon vor dem Termin gibt es zahlreiche Details und Leaks zum High-End-Gerät mit Stift.

Samsung Galaxy Note 9: Fast wie das Note 8, mit kleinen Verbesserungen?

Glaubt man der Gerüchteküche, wird Samsung sein Galaxy Note 9 mit einem etwas größeren Display als das Note 8 bestückten. Anstelle eines 6,3- könnte es ein 6,4-Zoll-AMOLED-Display mit 2.960 mal 1.440 Pixeln und einem Seitenverhältnis von 18,5:9 erhalten. Wie Sammobile berichtet, dürften die Abmessungen des neuen Modells nicht weiter anwachsen, da Samsung die Rahmen (Bezel) um den Bildschirm verkleinert haben soll. Auf die in diesem Jahr bei vielen Herstellern angesagte Displaykerbe, auch Notch genannt, verzichtet Samsung weiterhin wie schon beim Galaxy S9 (Test).

Fronten im Vergleich: Samsung Galaxy Note 9 vs. Note 8. (Bild: Android Headlines)
Fronten im Vergleich: Samsung Galaxy Note 9 vs. Note 8. (Bild: Android Headlines)

Samsung scheint sich in weiteren Aspekten am S9 zu orientieren: Denn auch wenn in der Gerüchteküche spekuliert wird, dass der Fingerabdruckleser beim Note 9 endlich unter dem Displayglas auf der Vorderseite landet, wird er stattdessen auf der Rückseite unter der Hauptkamera positioniert werden, berichtet der bekannte Blogger Eldar Murtazin.

Glaubt man Murtazin, der das Gerät nach eigenen Angaben schon in Händen halten konnte, soll es sich optisch kaum vom Note 8 unterscheiden. Samsung habe es im Vergleich zum Vorgänger nur in relevanten Details verändert. Außer dem besser positionierten Fingerabdrucksensor sei das Display heller und eine Nuance besser als das des Note 8, das bereits sehr gute Noten erhielt.

So soll das Samsung Galaxy Note 9 aussehen. (Renderbild: Onleaks, 91mobiles)

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12-Megapixel-Dualkamera mit neuem Sensor und größerer Akku

Ferner sei die Zwölf-Megapixel-Dual-Kamera nun horizontal wie beim Note 8 angeordnet. Die Hauptkamera habe Samsung zudem verbessert, so Murtazin. Seinen Ausführungen zufolge seien die Verbesserungen zuvorderst auf der Softwareseite zu finden. Es ist dennoch denkbar, dass Samsung den vor Kurzem angekündigten Isocell-Plus-Sensor verbauen könnte. Dieser soll unter anderem deutliche Verbesserungen bei Bildqualität und Farbtreue liefern.

Isocell Plus: Samsung könnte beim Note 9 auf einen neuen Kamera-Sensor setzen. (Bild: Samsung)
Isocell Plus: Samsung könnte beim Note 9 auf einen neuen Kamera-Sensor setzen. (Bild: Samsung)

Hinsichtlich des Akkus, der dem Note 7 bekanntlich das Genick brach, soll Samsung wieder eine Schippe drauflegen und sich an Huaweis Mate-Serie und dem Huawei P20 Pro (Test) orientieren. Anstelle eines 3.300-Milliamperestunden-Akkus deutet sich eine Nennleistung zwischen 3.850 und 4,000 Milliamperestunden an. Dank dem Extra an Akkupower dürfte das Galaxy Note 9 durchaus zwei Tage Laufzeit schaffen. Schnelles kabelloses Laden habe es ebenso an Bord, heißt es. Iris- und Gesichtserkennung seien weiterhin dabei. Auch der Bixby-Button sei an der alten Stelle verbaut.

Samsung Galaxy Note 9 mit Fokus auf dem S-Pen

Der S-Pen soll beim Galaxy Note 9 einen größeren Funktionsumfang als beim Galaxy Note 8 (auf dem Foto) erhalten. (Foto: t3n.de)

Eines der typischen Note-Features ist der Stylus, den Samsung auch S-Pen nennt. Das Unternehmen kündigte vorab bereits an, dass der Stift neue Funktionen erhalten soll – konkrete Details blieb man jedoch noch schuldig. Nun deutet sich an, dass der Stylus ein Mikrofon und Bluetooth-Unterstützung erhalten werde, um darüber Telefonate führen zu können. Außerdem könne man den Stift als Fernbedienung verwenden oder etwa zum Steuern von Spielen nutzen.

Unter der Haube scheint Samsung die gleichen Prozessoren einzusetzen, die sich schon im Galaxy S9 (Plus) finden: Im US-Modell soll der Snapdragon 845 verbaut sein, im Rest der Welt setzt das Unternehmen auf den hauseigenen Exynos-9810-Chip. Was die weitere Ausstattung anbelangt, verbaue Samsung je nach Modell sechs respektive acht Gigabyte RAM und 128, 256 oder 512 Gigabyte UFS-2.1-Speicher, der wie üblich per Micro-SD-Karte erweitert werden dürfte.

Software des Samsung Galaxy Note 9: Noch kein Android 9.0 – aber Bixby 2.0

Der S Pen soll beim Samsung Galaxy Note 9 neue Funktionen erhalten. (Bild : GSM Arena)
So könnte das Galaxy Note 9 in Blau aussehen. (Bild : GSM Arena)

Neben dem neuen S-Pen legt Samsung bei seinem Galaxy Note 9 auch bei der Software nach: Zwar wird nicht zwingend damit zu rechnen sein, dass das Phablet schon mit Android 9.0 P ab Werk kommt, dafür bohrt das Unternehmen die eigenen Software-Funktionen auf. Vor allem auf dem digitalem Assistenten Bixby liege ein großer Fokus, wie die Südkoreaner bereits bestätigt haben. Bixby 2.0 setzt demnach verstärkt auf künstliche Intelligenz und ein breiteres Spektrum von Sprachfunktionen.

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Es ist außerdem davon auszugehen, dass Bixby auch endlich mit deutscher Lokalisierung verfügbar sein wird. Ob der Sprachassistent schon zum Start des Note 9 deutsch verstehen wird, ist noch ungewiss. Nach unseren Informationen ist aber schon bis Ende dieses Jahres damit zu rechnen. Bixby ist für Samsung ein wichtiger Baustein im eigenen Ökosystem. Der Assistent ist bereis in allerlei Produkten integriert – und dient auch als Steuerelement der Smart-Things-Produkte des Herstellers. Sogar in Kühlschränken ist Bixby zu finden. Im Laufe der kommenden Monate soll er auch in Fernseher und den bestätigten Bixby-Lautsprecher einziehen, der in der zweiten Jahreshälfte erwartet wird.

Samsung Galaxy Note 9: Marktstart, Farben und Preis

Das Galaxy Note 9 könnte recht bunt ausfallen. (Bild: GSMA Arena)
Das Galaxy Note 9 könnte recht bunt ausfallen. (Bild: GSMA Arena)

Der Marktstart des Galaxy Note 9 wird nur wenige Wochen nach der Vorstellung erwartet. Der südkoreanischen Zeitung ET-News und dem polnischen Blog Spidersweb zufolge soll es bereits ab dem 24. August – also noch vor dem Start der IFA 2018 – in den Handel kommen.

Preislich wird es wie sein Vorgänger kein Schnäppchen werden: Ab etwa 950 Euro soll es in der Basisversion mit sechs Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Speicher über die Ladentheke gehen und in den Farben Schwarz, Violett und Blau angeboten werden. Außerhalb Europas wird es offenbar in weiteren Farben verkauft: Außer den genannten soll es das Note 9 auch in Braun und Grau geben.

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