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Samsung Galaxy Note 9 im Test: „Einmal Smartphone mit alles, bitte“

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Das Display des Samsung Galaxy Note 9: Klassenprimus

Samsung baut bekanntlich nicht nur Smartphones, sondern auch Displays und andere Komponenten. Bei der Displayentwicklung sind die Südkoreaner Marktführer, was sich auch am Super-AMOLED-Display des Note 9 bemerkbar macht. Der 6,4-Zoll-Bildschirm mit seiner Auflösung von 1.440 × 2.960 Bildpunkten und einer Pixeldichte von guten 514 ppi ist hell, gibt Farben knackig brillant wieder und auch im Sonnenlicht ist das Display noch gut ablesbar.

Samsung Galaxy Note 9. (Foto: t3n.de)

Im Samsung Galaxy Note 9 ist ein ausgezeichnetes Display verbaut. (Foto: t3n.de)

Dass es auch in Messungen von Experten sehr gute Resultate erzielt, zeigt der Test von Displaymate: Sie halten das Display für das beste am Markt und bewerten es mit der Note „A+“.

Standardmäßig ist der Bildschirm im sogenannten adaptiven oder anpassungsfähigen Modus eingestellt, den Samsung nach eigenen Vorstellungen kalibriert hat. Auf Wunsch könnt ihr es in den Systemeinstellungen anpassen: Die drei vorgegebenen Displaymodi AMOLED-Kino, AMOLED-Foto und Einfach. Diese entsprechen den Standard-Farbräumen DCI-P3, Adobe RGB und sRGB. Wählt ihr einen der angebotenen Modi aus, wird das Panel an den entsprechenden Farbraum angepasst. Neu ist das Feature nicht – ältere Modelle der Galaxy-Reihe haben es auch an Bord –, sinnvoll ist es auf jeden Fall.

Samsung Galaxy Note 9: Das erste mit Bluetooth-Stylus

Der Stylus, oder auch S-Pen, ist seit jeher Markenzeichen der Note-Serie. Mit den Note 9 bohrt Samsung die Funktionalität des Stiftes mithilfe von Bluetooth weiter auf. Wie bisher beherrscht der S-Pen mit seinen 4.096 Druckstufen bisherige Standardfunktionen wie das Festhalten handgeschriebener Notizen – selbst auf dem Lockscreen –, Screenshots erstellen und bearbeiten, digital unterschreiben, Textstellen markieren und übersetzen sowie GIFs basteln und mehr.

Samsung Galaxy Note 9. (Foto: t3n.de)

Samsung Galaxy Note 9. (Foto: t3n.de)

Durch die Integration des Bluetooth-Chips könnt ihr den Stylus des Note 9 nicht mehr nur in unmittelbarer Nähe des Displays verwenden, sondern das Note 9 auch aus bis zu zehn Metern Entfernung über den verbauten Knopf steuern. Ab Werk könnt ihr mit dem S-Pen die Kamera mit einem Langdruck auf den Button aus der Ferne aktivieren, ein Doppeltap auf den Knopf wechselt die Kamera von Haupt- auf Frontcam und wieder zurück. Ebenso dient der Knopf als Auslöser.

Auf Wunsch könnt ihr den Knopf aber auch nach eigenen Bedürfnissen belegen. Zudem unterstützt der Bluetooth-S-Pen bereits einige Apps: Im Einzelbildmodus der Samsung-Galerie-App könnt ihr per Pen zwischen den Bildern hin- und herspringen. In der Youtube-App oder anderen Medienplayern dient der Button des Stifts zum Starten und Stoppen der Wiedergabe – mit einem Doppelklick springt ihr zum nächsten Titel. Ob euer jeweiliger Player die Funktion unterstützt, müsst ihr testen – die Podcast-App Pocket Casts und Spotify werden beispielsweise unterstützt.

Samsung Galaxy Note 9. (Foto: t3n.de)

Der gelbe S-Pen schreibt auf dem Standby-Screen des Samsung Galaxy Note 9. (Foto: t3n.de)

Für den Businessbereich interessant: In Verbindung mit der Dex-Funktion des Note 9 – ihr könnt das Gerät per HDMI-Anschluss an einen externen Bildschirm oder einen Beamer anschließen – ist es etwa möglich, den S-Pen als Fernbedienung für Powerpoint-Präsentationen verwenden.

Der S Pen kann als Fernbedienung eingesetzt werden. (Screenshot: t3n.de)

Der S-Pen kann als Fernbedienung eingesetzt werden. (Screenshot: t3n.de)

Bei der Präsentation per S-Pen sollten Nutzer indes die Zeit im Blick behalten, denn nach etwa 30 Minuten ist Schluss. Dann muss der Stift zum Aufladen ins Note 9 gesteckt werden. Die Ladezeit ist mit nur 40 Sekunden allerdings so kurz, dass ihr nach einer kleinen Trinkpause oder Fragerunde weiter präsentieren könnt. Die kurze Ladezeit erreicht Samsung dadurch, dass sie keinen Akku, sondern einen Superkondensator verbauen, der drahtlos geladen wird.

(Foto: t3n.de)

Die Bluetooth-Funktion ist übrigens standardmäßig aktiviert, wenn ihr die Bluetooth-Verbindung in den S-Pen-Einstellungen ausstellt, steht der Stift nur noch für die Standardfunktionen bereit.

Der S-Pen ist sicherlich nicht jedermanns Sache, für etwa 50 Prozent der Kunden eines Geräts der Note-Serie sei dieser aber neben dem großen Display ein ausschlaggebendes Kaufargument, so Samsung. Die neuen Bluetooth-Funktionen dürften für diese Konsumentengruppe durchaus einen Mehrwert darstellen und womöglich erst recht zum Kauf bewegen. Wer den Stylus an seinem Smartphone aber ohnehin nicht vermisst, dürfte auch die Fernbedienungsfunktionen nicht zwingend als Mehrwert betrachten.

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4 Kommentare
aditya

Samsung’s continuing to tweak the internals to make its device more suitable for gaming. The water-carbon cooling system tweaks the liquid cooling system found on the device since the S7

Antworten
Tino
Tino

Und wieder mal wird nicht daraufhin gewiesen das die Frontkamera absoluter Müll ist.
1249,-€ für was.
Bei Selfie ist der Hintergrund unscharf und verschwommen.
Das Betreibt Samsung seit 2017.
Meine Frau ihr S5 macht weitaus schönere Bilder.
Meine Tochter hatte das J3 2016 auch dort war der Hintergrund scharf.
Mein A5 2017 mit 2x 16MP war echt das letzte.
Ebenso mein S9 , was ich kaufe weil ich glaubte das ein Samsung um die 1000,-€ dies nicht macht.
Schön das die Presse dieses nicht erwähnt.
Und noch schön Werbung macht, wie toll doch Samsung ist.
Nach dieser Enttäuschung haben wir nun alle ein iPhone.
Die Technik ist zwar von Samsung aber die Bekloppte Software nicht.
Was nützen 2/3 Kameras wenn der Hintergrund verschwommen bleibt.
Oder mega Plastisch aussehen.
Die Rückkameras hingegen sind echt gut.
Nur Selfies sind damit sehr umständlich zu machen.
Aber dann ist auch der Hintergrund scharf.
Und das auch beim neuen Note 9 , wie peinlich ist das denn bitte.
Wer Selfie Bilder ausdrucken möchte , oder gar ein Photobuch erstellt.
Wo die Selfie Bilder größer als der Handy Bildschirm ist , wird schnell sehen was für ein Müll Samsung da einem verkauft.

Antworten
Bausa
Bausa

Die Probleme hat ich nie mit einen Samsung.. Aktuell hab ich das S9 und da ist der Hintergrund auch beim Selfie scharf, es sei denn ich mach das Selfie mit der Rückkamera dann widerum ist der Hintergrund unscharf.

Antworten
Tino
Tino

Lustig
Mach mal ein Selfie mit einem S5 , und ein aktuelles iPhone .
Oder auch ein älteres iPhone .
Vielleicht noch das J3 2016 .
Und nun vergleiche die Bilder.
Ich rede vom Hintergrund ab 5 Meter.
Mach mal denn Vergleich ,, vielleicht hast Du ein paar Freunde die andere Geräte haben.
Nur Mal zum Spaß.

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