Test

Samsung Galaxy S10 (Plus) im Test: Teurer, schneller, weitwinkliger

Seite 2 / 5

Samsungs Galaxy S10 weiterhin mit Kopfhörerbuchse

Samsung Galaxy S10 Plus: Die Kopfhörerbuchse ist geblieben. (Foto: t3n)

Samsung Galaxy S10 Plus: Die Kopfhörerbuchse ist geblieben. (Foto: t3n)

Fans kabelgebundener Kopfhörer dürfen sich freuen, denn entgegen dem Trend, möglichst alle Anschlüsse am Telefon zu streichen, hält Samsung bei seinen Topmodellen an der klassischen 3,5-Millimeter-Kopfhörerbuchse fest, die an der Unterseite neben dem USB-C-(USB 3.1) Anschluss verbaut ist. Darüber hinaus liefern die ebenso verbauten Stereokopfhörer einen ausgezeichneten und lauten Klang.

Weiterhin an Bord ist der dedizierte Bixby-Button an der linken Gehäuseseite unterhalb der Lautstärkewippe. Bixby steht seit wenigen Tagen mit deutscher Lokalisierung zur Nutzung bereit. Falls ihr den digitalen Assistenten nicht verwenden wollt, könnt ihr die Button umprogrammieren und ihn so mit anderen Funktionen belegen. Ihr könnt ihn mit allen erdenklichen Apps oder Schnellbefehlen versehen, jedoch erlaubt Samsung nicht, den Google Assistant oder Amazons Alexa darüber starten zu lassen. Möglich ist das nur mit einer zusätzlichen App.

Angelehnt an die Vorgängermodelle kommt das Galaxy S10 (Plus) mit IP68-Zertifizierung und ist somit gegen Wasser und Staub geschützt, auch eine Speichererweiterung per Micro-SD-Karte (um bis zu ein Terabyte) ist weiterhin möglich. Überdies unterstützt es weiterhin kabelloses Laden per Qi Wireless – neu ist die Möglichkeit, andere Geräte kabellos mit Strom zu versorgen, einfach indem ihr ein kompatibles Smartphone oder anderes Produkt wie etwa die neuen True-Wireless-Headphones Galaxy Buds auf der Gehäuserückseite platziert.

Wireless Reverse Charging: Die Galaxy Buds lassen sich kabellos über das Samsung Galaxy S10 Plus aufladen. (Foto: t3n)

Wireless Reverse Charging: Die Galaxy Buds lassen sich kabellos über das Samsung Galaxy S10 Plus aufladen. (Foto: t3n)

Was das Handling angeht, so ist das S10 Plus mit seinem 6,4-Zoll-Bildschirm nur bedingt mit einer Hand bedienbar. Das ist leider mittlerweile bei nahezu allen Topmodellen der Hersteller der Fall. Das Galaxy S10 ist mit seinem 6,1-Zoll-Display etwas kleiner und das S10e ist das handlichste Modell, das mit seinem 5,8-Zoll-Display kleiner als Apples iPhone Xs ist.

Samsung Galaxy S10 Plus: Top-Display mit Loch

Samsung Galaxy S10 Plus. (Foto: t3n)

Samsung Galaxy S10 Plus. (Foto: t3n)

Samsung ist kein großer Fan der Notch, das war im letzten Jahr deutlich daran zu erkennen, dass weder die Galaxy-S9-Familie (Test) noch das Galaxy Note 9 (Test) eine Displaykerbe verbaut hatten. Bei den S10-Modellen sieht es ähnlich aus, stattdessen hat das Unternehmen sich das sogenannte Infinit-O-Display ausgedacht. Der Bildschirm reicht zu allen Seiten sehr weit an die Gehäuseseiten heran, für die Frontkamera besitzt das Super-AMOLED-Display ein per Laser ausgeschnittenes Loch.

Das Display des S10 (Plus) ist wie für Samsung üblich von bester Qualität – die Experten von Displaymate halten es gar für den derzeit besten Bildschirm am Markt. Das unterschreiben wir gerne: Das 6,4-Zoll-Super-AMOLED- des S10 Plus wie auch das kleinere 6,1-Zoll-Display des S10 mit einer Auflösung von je 3.040 x 1.440 Pixeln liefern knackige, aber natürliche Farben. Um den Akku zu schonen, ist die Auflösung wie bei den Vorgängern standardmäßig auf Full-HD-Plus mit 2.280 x 1.080 Pixeln gestellt, die ihr aber auch aufdrehen könnt. Auf Wunsch habt ihr in den Einstellungen zudem die Möglichkeit, den Farbmodus auf Lebendig ändern, um knalligere Farben zu erhalten.

Samsung Galaxy S10 Plus. (Foto: t3n)

Samsung Galaxy S10 Plus. (Foto: t3n)

Ebenso überzeugt der Bildschirm durch Schärfe – einzelne Pixel sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen – und stabile Blickwinkel. Direkte Sonnenlichteinstrahlung gleicht das Display mit einem Aufdrehen der Helligkeit aus, sodass ihr es weiterhin problemlos ablesen könnt. Nett: Ein Videomodus dreht beim Aktivieren von Videodiensten wie Netflix, Amazon Prime oder Youtube für ein besseres Kinofeeling, sofern auf dem kleinen Bildschirm möglich, die Helligkeit hoch.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung