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Samsung Galaxy S11 (Plus): So sieht es wohl aus, das steckt drin

Samsung Galaxy S11 Renderbild. (Bild: Onelaks; 91 Mobiles)

Samsungs nächstes Topmodell, das Galaxy S11, wird Anfang nächsten Jahres erwartet. Schon jetzt sind erste Renderbilder und Ausstattungsdetails dreier Modellvarianten ans Tageslicht gelangt, die aufzeigen, was wir 2020 erwarten können.

Das Technikjahr neigt sich dem Ende zu, alle großen und kleinen Hersteller haben ihre Topmodelle vorgestellt und ihr Hardware-Pulver für dieses Jahr verschossen. Mit den ersten Leaks zum Galaxy S11 wird gewissermaßen schon das Technikjahr 2020 eingeläutet. Samsung wird im Laufe des ersten Quartals des nächsten Jahres, wie schon 2019, drei Modelle vorstellen. Der Fokus liegt offenbar auf verbesserten Kameras und 5G.

Samsung Galaxy S11: Penta-Kamera und mittige Selfie-Cam

Erste Details über die neue Galaxy-S11-Familie stammen vom bekannten und zuverlässigen Leaker Onleaks, auch bekannt als Steve Hemmerstoffer. Seinen Informationen zufolge werde es abermals drei Größen geben. Sowohl das Galaxy S11e und das S11 sollen in 4G- und 5G-Varianten erscheinen, das S11 Plus werde ausschließlich als 5G-Version auf den Markt kommen, heißt es. Die 4G-Versionen dürften etwas günstiger als die Modelle mit den schnelleren 5G-Modem sein.

Samsung Galaxy S11 Renderbild. (Bild: Onelaks; 91 Mobiles)

Samsung Galaxy S11 Renderbild. (Bild: Onelaks; 91 Mobiles)

Auf den Renderbildern von Onleaks, dessen Informationen sich in der Vergangenheit stets als korrekt herausstellten, ist auf der Vorderseite zu erkennen, dass die Punch-Hole-Frontkamera im Bildschirm der S11-Familie von der Seite in die Mitte, wie beim Note 10, gewandert ist. Ferner hat es den Anschein, dass die seitliche Krümmung abgeschwächt wurde – allerdings ist es auch möglich, dass die Renderbilder sie nicht korrekt wiedergeben.

Angelehnt ans Note 10 (Test) hat Samsung wohl nun auch bei seiner S-Reihe den dedizierten Bixby-Button gekillt und mit dem Powerbutton verheiratet, der unter der Lautstärkewippe auf der rechten Gehäuseseite verortet ist.
Auf der Geräteunterseite sind wie üblich Lautsprechergrill und USB-C-Buchse zu finden. Eine Kopfhörerbuchse ist nicht vorhanden.

Spannender wird es auf der Rückseite: Anstelle von drei Kamerasensoren verbaut Samsung bei seinen S11-Top-Modellen offenbar gleich fünf und ein LED-Licht. Laut 91 Mobiles, die mit Onleaks kooperieren, handelt es sich bei drei der Sensoren um reguläre Kameras, während ein weiterer ein Time-of-Flight-Sensor ist, der schon im Galaxy S10 5G verbaut wurde. Die Funktion des fünften im Bunde ist noch unklar.

Samsung-Galaxy-S11-Renderbild. (Bild: Onelaks; 91 Mobiles)

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Ausstattung: Was steckt noch im Samsung Galaxy S11 (Plus) und S11e?

Den Informationen von Onleaks und 91 Mobile zufolge werden die drei Geräte – Galaxy S11e, s11 und 11 Plus – vom bereits vorgestellten Exynos-990-SoC angetrieben. Für die US-Modelle dürfte Samsung wie in der Vergangenheit auf Qualcomms Snapdragon 865 setzen, der im Dezember vorgestellt wird. Weiter sollen sechs Gigabyte RAM und 128 sowie optional 256 Gigabyte UFS-3.0-Flasspecher an Bord sein, der womöglich via Micro-SD-Karte erweitert werden kann.

Samsung Galaxy S11 Renderbild. (Bild: Onelaks; 91 Mobiles)

Samsung-Galaxy-S11-Renderbild. (Bild: Onelaks; 91 Mobiles)

Bei den Bildschirmen soll das S11e eine 6,3- oder 6,4-Zoll-Diagonale erhalten, das Galaxy S11 und S11 Pro oder Plus sollen mit 6,7 und 6,9 Zoll daherkommen. Alle werden samsungtypisch mit OLED-Displays mit bis zu QHD-Plus-Auflösung und HDR10-Plus-Support bestückt sein. Man munkelt, Samsung könnte erstmals auf eine 120-Hertz-Technologie setzen. Entsprechende Hinweise sind in den Systemeinstellungen der One-UI-2.0-Betaversion entdeckt worden.

Auf der Kameraseite könnten alle drei Modelle mit Samsungs neuem 108-Megapixel-Isocell-HMX-Sensor versehen sein, der schon in Xiaomis Mi Note 10 ausgezeichnete Dienste verrichtet. Mit Hilfe der weiteren Sensoren soll das S11 fünffachen optischen Zoom, 8K-Videos, vertikale Panorama-Aufnahmen, bessere Nachtaufnahmen und mehr zu bieten haben.

Samsung Galaxy S11e Renderbild. (Bild: Pricebaba; Onleaks)

Samsung Galaxy S11e Renderbild. (Bild: Pricebaba; Onleaks)

Bei der etwas günstigeren Variante, dem Galaxy S11e, das das unterschätzte Galaxy S10e (Test) ablösen wird, sind einer weiteren Meldung von Pricebaba – ebenso in Zusammenarbeit von Onleaks – zufolge drei Kamerasensoren verbaut. Womöglich setzt Samsung neben einem Standard-Zoom auf eine zusätzliche Ultraweitwinkel- und Telezoom-Linse. Das Galaxy S10e hatte nur zwei Kameras auf der Rückseite. Onleaks spekuliert, dass Samsung beim S11 aus Preisgründen auf den 108-Megapixel-Sensor verzichten könnte. Was den des S11e Energiespeicher anbelangt, könnte ein größerer 4.000 Miliamperestunden Akku verbauen – das S10e besitzt derweil einen merklich kleinere mit 3.100 Miliamperestunden. Der Fingerabdruckleser könnte zudem von der Seite unter das Display wandern.

Samsung Galaxy S11e Renderbild. (Bild: Pricebaba; Onleaks)

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Nach dem Leak ist schon allerhand über die kommenden Topmodelle des südkoreanischen Branchenprimus bekannt. Dennoch gibt es einige Details, die noch ungewiss sind. Neben der Funktion des fünften Kamerasensors gibt es noch Fragezeichen zu den Akkugrößen, neuen Software-Funktionen und vielen weiteren kleinen Details, die vor ihrer Enthüllung, die womöglich kurz vor dem Start des MWC 2020 Ende Februar erfolgen dürfte, durchsickern könnten.

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