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Fürs Galaxy S9: Samsung kündigt Exynos-9810-Prozessor an

Samsung Galaxy. (Bild: Samsung)

Samsung hat mit dem Exynos 9810 einen neuen hauseigenen High-End-Prozessor angekündigt, der mit hoher Wahrscheinlichkeit für das kommende Samsung Galaxy S9 bestimmt ist.

Neuer Exynos-Prozessor fürs Samsung Galaxy S9 mit schneller GPU

Mit dem Exynos Series 9 9810 hat der südkoreanische Hersteller einen weiteren Baustein für sein nächstes Top-Smartphone angekündigt. Der Exynos 9810 wird wie der Exynos 8895, der im Galaxy S8 (Plus) und Galaxy Note 8 (Test) seine Dienste verrichtet, im Zehn-Nanometer-Verfahren, allerdings mittlerweile der zweiten Generation, gefertigt. Das Gleiche wird mit Sicherheit auch für Qualcomms Snapdragon-845-SoC gelten, der wie der Snapdragon 835 auch von Samsung gefertigt und in Galaxy-S9-Versionen verbaut werden soll.

Der Exynos 9810 ist für das Samsung Galaxy S9 bestimmt. (Bild: Samsung Galaxy S8)

Weiter spricht Samsung von Custom-CPU-Kernen, einer aktualisierten GPU und einem Gigabit-LTE-Modem nach Cat.18 mit einem Downstream von 1,2 Gigabit pro Sekunde und 6CA-Support (Carrier-Aggregation). Eine ähnliche Ausstattung soll auch der Snapdragon 845 mitbringen.

In seiner Pressemitteilung erwähnt Samsung auch einen neuen Isocell-Kamera-Sensor mit 24 Megapixeln, den „Slim 2X7“. Dieser ist nicht ganz neu, sondern schon im Oktober in Erscheinung getreten.

Samsung Galaxy S9: Fingerabdrucksensor weiterhin nicht im Display

Um den Fingerabdrucksensor beim Samsung Galaxy Note 8 zu erreichen, braucht man lange Finger. (Foto: t3n)

Weitere Details zum Galaxy S9 und dem Galaxy S9 Plus – es wird davon ausgegangen, dass Samsung seine Zwei-Geräte-Strategie fortsetzt – drehen sich um den Fingerabdrucksensor. Wie The Investor berichtet, soll Samsung auch bei der neuen Modellgeneration die notwendige Technologie noch nicht so weit entwickelt haben, dass der Fingerabdrucksensor unter das Displayglas auf der Vorderseite verfrachtet werden könne.

Mockup: Samsung Galaxy S9 und S9 Plus. (Bild: jPzsamora)

Im Unterschied zu Apples iPhone X, in dem die 3D-Gesichtserkennung „Face-ID“ anstelle eines Fingerabdrucksensors verbaut ist, bleibe der biometrische Sensor beim Galaxy S9 weiterhin auf der Rückseite. Es ist aber immerhin davon auszugehen, dass die Positionierung der rückseitigen Sensoren ergonomischer ausfällt als bei den 2017er-Modellen. Sowohl beim Galaxy S8 als auch beim Note 8 sitzt der Sensor auf der gleichen Höhe wie die Kamera. Dies führt dazu, dass Nutzer beim Entsperren die Kamera mit ihrem Finger verschmieren. Ferner ist der Sensor insbesondere beim S8 Plus und Note 8 zu weit oben eingebaut. Das Samsung Galaxy S9, begleitet vom Plus-Modell, wird im Februar erwartet.

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