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Samsung vereint seine IoT-Produkte unter einem Dach – und bringt Bixby ins Spiel

(Foto: Shutterstock)

Unter dem Namen Smartthings Cloud will Samsung zukünftig all seine IoT-Produkte bündeln. Wir verraten euch, was das für Entwickler und Anwender bedeutet.

Smartthings Cloud: Samsung bündelt die IoT-Produkte des Unternehmens

Mit Samsung Connect, Artik, Smartthings und Harman Ignite betreibt Samsung derzeit vier verschiedene IoT-Plattformen. Im Rahmen der hauseigenen Entwicklerkonferenz hat der südkoreanische Mischkonzern jetzt angekündigt, sie alle zukünftig unter dem Namen Smartthings Cloud zusammenzuführen. „Smartthings Cloud wird eines der größten IoT-Ökosysteme der Welt aufbauen“, heißt es dazu selbstbewusst von dem Unternehmen.

Die Smartthings Cloud soll als zentraler Knotenpunkt für die Steuerung und Verknüpfung der damit kompatiblen Geräte dienen. Für Entwickler soll das den Vorteil haben, dass sie über eine einzige API alle bislang getrennten Plattformen ansprechen können. Laut den Machern der Artik-Plattform soll die Änderung keinen Einfluss auf bestehende Funktionen haben.

Samsung stellt Smartthings Cloud vor: Die Veränderung soll keine negativen Folgen für Nutzer der Artik-Plattform haben. (Grafik: Samsung)

Project Ambience: Samsungs Sprach-Assistent Bixby könnte bald überall sein

Mit Bixby 2.0 hat Samsung auch die neuste Version des digitalen Sprachassistenten vorgestellt. Der soll abgesehen von den Smartphones der Firma bald in eine Reihe von anderen Geräten wie Smart-TVs oder sogar Kühlschränke eingebaut werden. Um nicht noch weiter ins Hintertreffen gegenüber Konkurrenten wie Amazon, Google oder Apple zu geraten, hat Samsung auch ein Softwarte-Development-Kit (SDK) für Bixby 2.0 angekündigt. Das soll Entwicklern die Möglichkeit geben, eigene Anwendungen für Bixby-fähige Geräte zu entwickeln.

Abgesehen von der Integration in eigene Geräte hat Samsung auch das sogenannte Project Ambience vorgestellt. Dabei handelt es sich laut dem Konzern um „einen Dongle oder Chip“, der in verschiedene Objekte integriert werden kann, um eine „allgegenwärtige Bixby-Erfahrung“ zu ermöglichen. Zwar hält sich Samsung mit weiteren Details noch zurück, verspricht aber, dass es sich dabei um nicht weniger als die nächste Generation des Internet der Dinge handeln soll.

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Eine Reaktion
O. Hoess

Von Fraunhofer gibt es eine aktuelle, kostenlose und dennoch umfangreiche Studie zu IoT-Plattformen:

https://innovative-trends.de/2017/10/06/it-plattformen-fur-das-internet-der-dinge-iot-marktstudie-des-fraunhofer-iao/

Wobei Samsung da leider nicht drin ist, dafür u.a. Oracle, SAP, Bosch SI, IBM, HPE, Siemens, elastic.io, Deutsche Telekom und Software AG

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