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Samsung: KitKat-Update macht Drittanbieterzubehör unbrauchbar

Galaxy Note 3. (Bild: Samsung)

Berichten zufolge sorgt das aktuelle Software-Update auf Android 4.4.2 für das Galaxy Note 3 dafür, dass Zubehör von Drittherstellern nicht mehr mit dem Smartphone funktioniert. Wir zeigen euch, was ihr dagegen unternehmen könnt.

Galaxy Note 3: Samsung-Smartphone verweigert Dienst mit Drittanbieterzubehör. (Bild: Samsung)

Galaxy Note 3: Samsung-Smartphone verweigert Dienst mit Drittanbieterzubehör. (Bild: Samsung)

Samsung Galaxy Note 3: Nach KitKat-Update verweigert Drittanbieterzubehör den Dienst

Bereits im Oktober 2013 tauchten Presseberichte auf, nach denen Samsung angeblich den Einsatz von Drittanbieterzubehör mit ihren Smartphones unterbinden möchte. Ermöglichen sollte das ein in das offizielle Zubehör integrierter Chip, der die Authentizität des Zubehörs gegenüber dem Smartphone bestätigt. Derzeit deutet einiges daraufhin, dass der Konzern den Plan jetzt umgesetzt hat. Berichten einiger Nutzer zufolge versagen unterschiedliche Zubehörprodukte für das KitKat-Updates. Betroffen ist unter anderem das inoffizielle S-View-Case von Spigen.

Samsung streitet einen Zusammenhang allerdings ab. t3n liegt ein Statement von Samsung vor, in dem es heißt: „Ein Zusammenhang zwischen der Android-Version 4.4 und der vermeintlichen Inkompatibilität von Drittherstellerzubehör besteht nicht.“ Laut dem israelischen Entwickler Mohammad Abu-Garbeyyeh liest die neuste Android-Version allerdings tatsächlich Informationen aus dem Zubehör aus und verweigert die Zusammenarbeit, sofern die benötigten Daten nicht gefunden werden. Dankenswerterweise hat er dieses Wissen gleich für einen Fix genutzt.

Samsung Galaxy Note 3: So umgeht ihr die Einschränkung

Um den Galaxy-Note-3-Fix zu installieren, benötigt ihr das Xposed-Framework und Root-Zugriff. Damit ist die Lösung leider nur technisch versierten Nutzern zu empfehlen. Solltet ihr euch zur Installation des Xposed-Frameworks entscheiden, empfehlen wir dringend ein Backup der bestehenden Daten zu machen. Wer sich genauer mit dem Fix von Abu-Garbeyyeh beschäftigen möchte, findet den Quellcode auf GitHub.

Es bleibt abzuwarten, ob zukünftige Software-Updates für Samsung-Smartphones einen ähnlichen Effekt auf Zubehörprodukte haben werden, zumal das Update offiziell nicht für die Inkompatibilität verantwortlich sein soll. Im September 2013 hatten Berichte über eine Regionalsperre für Samsung-Smartphones für Unmut unter Benutzern geführt.

via www.mobiflip.de

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2 Kommentare
Dirk

Android-Handies sind ja dafür auch in der Regel viel billiger. Dafür muss man mit seltenen und oft fehlerhaften Updates leben (sogar Nexus-Geräte hätten bei mir hin und wieder Fehler – einmal sogar, als das Handy Galaxy Nexus zwei Wochen lang keine Handyfunktion hatte (also nach einer Weile im Standby sehr viel Energie sparte, weil es die Telefoniefunktion abschaltete, weshalb es als Handy nicht zu gebrauchen war … zum Glück nutze ich ein iPhone und war deshalb nicht unerreichbar).

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