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Samsung Odyssey: Neue Windows-Mixed-Reality-Brille positioniert sich als Konkurrenz zur Oculus Rift

Samsung Odyssey: Windows-Mixed-Reality-Brille. (Bild: Samsung)

Samsung und Microsoft haben am Dienstag gemeinsam eine neue Mixed-Reality-Brille enthüllt. Das Samsung-Odyssey-Headset hat mehr zu bieten als die Konkurrenz von Lenovo, Asus und Co.

Samsung Odyssey: Mixed-Reality-Headset mit OLED-Display und großem Sichtfeld

Während viele Microsoft-Partner ihre Windows-Mixed-Reality-Headsets (MR) schon zur IFA 2017 enthüllten, hat Samsung sich etwas mehr Zeit genommen. Im Zuge eines Events in San Francisco ist das bislang letzte von sechs Mixed-Reality-Headsets vorgestellt worden. Das MR-Headset, das euch in Virtual-Reality-Welten abtauchen lässt, hebt sich von den Produkten der Mitbewerber ab, die sich überwiegend nur optisch, aber nicht technisch unterscheiden.

Mit den zwei höher auflösenden AMOLED-Displays, 110-Grad-Sichtfeld und integrierten Kopfhörern bietet es klare Alleinstellungsmerkmale. Die Produkte der Mitbewerber setzen auf LC-Displays mit 1.440 x 1.440 Pixeln, beim Samsung-Modell kommen zwei 3,5-Zoll-AMOLED-Panel mit 1.440 x 1.600 Pixeln zum Einsatz.

Samsung Odyssey: Windows-Mixed-Reality-Brille mit Controllern. (Bild: Samsung)

Die beiden verbauten Linsen sind im Fresnel-Schliff hergestellt worden und bieten dadurch mit 110 Grad ein breiteres Sichtfeld als beispielsweise das Acer-Modell. Lenovos Explorer bietet immerhin ein Sichtfeld von 105 Grad. Eine weitere Besonderheit des Odyssey: Der Abstand der Linsen zur Pupille, die Interpupillardistanz (IPD), ist zwischen 60 und 72 Millimeter anpassbar.

Samsung Odyssey: Windows-Mixed-Reality-Brille. (Bild: Samsung)

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Samsung Odyssey: Mixed-Reality-Headset mit AKG-Kopfhörern

Die erwähnten integrierten Kopfhörer stammen von Samsung-Tochter AKG und sind ähnlich wie bei der Oculus Rift angebracht. Bei den Mixed-Reality-Produkten der Mitbewerber wie Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo müssen eigene In-Ear- oder Kopfhörer angeschlossen werden.

Samsung Odyssey: Windows-Mixed-Reality-Brille mit AKG-Kopfhörern. (Bild: Samsung)

Durch das Mehr an integrierter Technik wie den Kopfhörern ist das Gewicht der Mixed-Reality-Headsets auch höher als das der Mitbewerber: Samsungs Odyssey wiegt 645 Gramm, während die Produkte der Mitbewerber (ohne Kopfhörer) etwa 200 Gramm leichter sind.

Samsungs Odyssey-Headset funktioniert wie die Produkte der Mitbewerber ohne externe Sensoren: Es wird mit Inside-Out-Tracking realisiert. Für die Oculus Rift und HTCs Vive sind zusätzliche Sensoren erforderlich. Laut Samsung soll das Headset ab dem 6. November zum Preis von 449 US-Dollar in den Handel kommen – bis auf Weiteres aber wohl nicht in Deutschland.

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