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Samsung zeigt ultradünnes, faltbares OLED-Display für Smartphones & Tablets

(Bild: Samsung)

Ein Traum: Smartphones mit großen Displays, die trotzdem locker in die Hosentasche passen. Geht es nach Samsung, ist das schon sehr bald möglich: Die Südkoreaner haben 5,7-Zoll-OLED-Displays in Arbeit, die sich einfach zusammenfalten oder aufrollen lassen.

Samsung hat ultradünne falt- und rollbare OLED-Displays in der Pipeline

Seit Jahren werkelt Samsung an flexiblen und faltbaren Display-Technologien. Schon 2013 haben die Südkoreaner auf der CES ein flexibles Display gezeigt, dessen Technologie zwei Jahre später im Galaxy Note edge verbaut wurde. Jetzt zeigt das Unternehmen auf der Messe „Display Week 2016“ in San Francisco neue Displays, die sich falten oder sogar aufrollen lassen, wie der Korea Herald berichtet.

Das aufrollbare Display von Samsung ermöglicht neue Formfaktoren für Smartphones und andere Geräte. (Foto: Samsung)
Das aufrollbare Display von Samsung ermöglicht neue Formfaktoren für Smartphones und andere Geräte. (Foto: Samsung)

Eines der neuen Displays, die Samsung in San Francisco auf der SID-Messe (Society for Information Display) zeigen wird, ist ein 5,7 Zoll in der Diagonale messendes AMOLED-Panel, das eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln (WQHD) besitzt und nur 0,3 Millimeter dünn ist. Das Display wiegt laut Korea Herald nur fünf Gramm und soll sich in einem Radius von zehn Millimetern zusammenrollen lassen können. LG hatte schon zur CES 2016 ein rollbares Display vorgestellt, bei dem der „Aufrollradius“ noch bei 30 Millimetern liegt.

Samsungs rollbare Display-Technologie soll nicht nur in Smartphones verbaut werden können, sondern auch in Tablets, PCs und TV-Geräten. Im Ideallfall können damit Fernsehgeräte in Zukunft einfach zusammengerollt werden, sodass sie kaum Platz im Wohnzimmer – oder wo auch immer sie stehen – brauchen.

Das Konzept eines faltbaren Smartphones von Samsung. (Bild: Samsung)
Das Konzept eines faltbaren Smartphones von Samsung aus dem Jahr 2013. (Bild: Samsung)
Patente-Skizzen: So könnten die ersten Samsung-Smartphones mit faltbarem Display aussehen
(Bild: Patently Mobile)

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„Project Valley“: Vorstellung eines Samsung „Galaxy X“ im nächsten Jahr?

Wann mit einem ersten echten, flexiblen oder gar aufrollbaren Smartphone von Samsung zu rechnen ist, lässt sich nicht eindeutig sagen. Es wird schon seit Jahren spekuliert, dass Samsung soweit sei. Angesichts der Fortschritte, die die Südkoreaner aber mittlerweile gemacht haben, könnte es jetzt wirklich nicht mehr lange dauern.

Plastic OLED-Displays kommen unter anderem schon in Smartwatches zum Einsatz. (Foto: Samsung)
Flexible OLED-Displays kommen unter anderem schon in Smartwatches und Smartphones wie  . (Foto: Samsung)

Wie das südkoreanische Portal ETNews schon im April berichtet hat, soll Samsung schon seit drei Jahren an einem solchen Gerät unter dem Codenamen „Project Valley“ arbeiten. Den Informationen zufolge soll das Gerät ein sieben Zoll in der Diagonale messendes Display bekommen. Würde man es zusammen klappen, besäße es etwa die Größe eines Smartphones mit Fünf-Zoll-Display. Diese Gerüchte passen aber nicht so ganz zum 5,7-Zoll-Display-Panel, das Samsung jetzt in petto hat. Man ist sich mittlerweile offenbar einig, dass die ersten faltbaren Geräte 2017 vom Band laufen dürften – das besagt auch die Roadmap von Samsung selbst:

Gemäß Samsungs Roadmap geht s ab 2017 mit den faltbaren Geräten los. (Bild: Samsung)
Gemäß Samsungs Roadmap geht s ab 2017 mit den faltbaren Geräten los. (Grafik: Samsung)

Auch lesenswert: „20 Tipps und Tricks für das Samsung Galaxy S7 (edge) und Samsung Galaxy S7 und S7 edge im Test: So geht Evolution“.

via androidcommunity.com

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