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Samsungs Sprachassistent Bixby spricht bald auch deutsch

Samsung zeigt neue Entwicklertools und Smartphone-UI. (Bild: Samsung)

Samsung hat auf seiner Entwicklerkonferenz Tools für die Plattformen Bixby und Smartthings sowie eine neue Smartphone-UI vorgestellt. Sprachassistent Bixby soll noch 2018 deutsch sprechen.

Auf der Samsung Developer Conference (SDC) in San Francisco hat der südkoreanische Konzern am Mittwoch neue Entwicklertools für die Plattformen Bixby und Smartthings vorgestellt. Darüber hinaus ist mit One UI eine neue Smartphone-Nutzeroberfläche gezeigt worden, die speziell für die Nutzung auf faltbaren Displays entwickelt wurde. Für deutsche Samsung-Nutzer ebenfalls interessant: Sprachassistent Bixby soll bis Ende des Jahres auch deutsch sprechen können.

Die neuen Bixby- und Smartthings-Tools sollen es Entwicklern erleichtern, ihre Produkte und Dienstleistungen in die KI- und IoT-Plattformen zu integrieren, hieß es bei Samsung. Das Bixby-Developer-Studio etwa bietet die Möglichkeit, KI in Dienste und Geräte zu integrieren – in Form sogenannter Bixby-Capsules, also Funktionen und Services. Diese können die unabhängigen Entwickler Nutzern auf dem Bixby-Marketplace zur Verfügung stellen.

Die Bixby-Dienste sollen zudem bis Jahresende um die Sprachen britisches Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch erweitert werden. Bisher beherrschte der Sprachassisten US-amerikanisches Englisch, Chinesisch und Koreanisch.

Samsung: Neue Entwicklertools für Bixby- und Smartthings-Plattformen

Für Entwickler im IoT-Bereich stellt Samsung den Smartthings-Developer-Workspace sowie eine Reihe neuer Tools bereit, wie Cloud-Connector und Device-Kit. Entwickler sollen damit eigene Apps und Dienste für die Plattform erstellen und auch Zigbee- und Z-Wave-Geräte integrieren. Zudem hat Samsung sein Zertifizierungsprogramm Works with Smartthings aktualisiert. Entwickler sollen darüber jetzt direkten Zugriff auf Experten und Ressourcen erhalten.

Samsung-One-UI

Samsung gewährt ersten Blick auf neue Smartphone-Oberfläche One UI. (Bild: Samsung)

Für das faltbare Smartphone Samsung Galaxy F, das in den nächsten Stunden ebenfalls vorgestellt werden dürfte, hat der Konzern eine neue Nutzeroberfläche präsentiert. One UI soll gemeinsam mit dem faltbaren Infinity-Flex-Display des neuen Smartphones für ein ganz neues Nutzererlebnis sorgen. Etwa, wenn Apps nach dem Aufklappen von der kleineren auf die größere Anzeige wechseln oder bis zu drei Apps gleichzeitig bedient werden können. Infinity-Flex-Display bezeichnete Samsung als „Plattform der nächsten Smartphone-Generation“. Samsung arbeitet dabei eng mit Google und Android-Entwicklern zusammen.

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