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Mit SaneBox bekommt ihr euer überlastetes Email-Postfach in den Griff

SaneBox ist ein vielversprechender Dienst, um das tägliche Chaos im Email-Postfach in den Griff zu bekommen. Die Anwendung filtert Emails anhand eigener Lese- und Schreibgewohnheiten und lässt nur die wichtigen Nachrichten in der Inbox. Alle anderen werden in weitere Ordner sortiert. Nutzer können das System trainieren, bis es immer präziser wird. Außerdem bietet der Dienst noch einige intelligente Zusatzfunktionen.

SaneBox sortiert Emails automatisch in unterschiedliche Ordner

Emails sind nach wie vor die beliebteste Art der Nachrichten-Übermittlung. Dementsprechend schwierig fällt es vielen, das eigene Postfach sauber und ordentlich zu halten. SaneBox hilft dabei, indem das System Emails automatisiert vorsortiert. Wichtige Mails bleiben in der Inbox, alle anderen wandern in einen Später-Lesen-Ordner („SaneLater“). Darüber hinaus gibt es Funktionen, um nervige Newsletter direkt zu blockieren oder sich Tage später an die Beantwortung von Emails erinnern zu lassen. Das Besondere ist, dass Nutzer SaneBox trainieren können und der Dienst mit der Zeit immer besser funktioniert.

SaneBox: aufgeräumtes Postfach durch automatische Vorsortierung

Sanebox funktioniert mit allen gängigen Email-Diensten

Jeden Abend erhalten SaneBox-Nutzer eine kompakte Übersicht ihrer Aktivitäten und können überfliegen, welche Mails in welchem Ordner gelandet sind. Falls wichtige Nachrichten im SaneLater-Ordner einsortiert wurden, kann man sie einfach in den richtigen Ordner verschieben. Auf diese Weise lernt das System dazu und wird immer besser. Das bedeutet am Anfang natürlich etwas Aufwand, lohnt sich aber langfristig. SaneBox benötigt keine Installation oder Download, Nutzer geben einfach ihre Email-Adresse samt Passwort ein und erlauben so den Zugriff auf das eigene Postfach. Die Anwendung funktioniert mit sämtlichen Email-Diensten wie Google-Mail, Outlook, Apple Mail und auch auf dem iPhone sowie mit Android. Bei Email-Programmen bekommt der Dienst über IMAP Zugriff – über POP funktioniert es nicht.

Beachtenswert sind auch einige Zusatzfunktionen:

  • SaneBox scannt Emails nach Anhängen und verschiebt diese direkt in die Dropbox. Im Postfach werden die Anhänge mit dem entsprechenden Link ersetzt, so bleiben sie auffindbar und nehmen keinen Speicherplatz weg
  • Nervige Newsletter lassen sich einfach in den Ordner SaneBlackHole verschieben und werden ab dann direkt rausgefiltert. Außerdem kann man sich mit einem Klick aus Mailing-Listen austragen
  • Auf Wunsch gibt es Erinnerungs-Mails, wenn Empfänger innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht auf Nachrichten reagiert haben. Auch sich selbst kann man so an das Beantworten bestimmter Mails erinnern
  • Emails lassen sich auch in die Ordner SaneTomorrow oder SaneNextWeek verschieben. Dann wandern sie am nächsten Tag bzw. Anfang nächster Woche automatisch wieder in die Inbox
  • Der Dienst durchsucht den eigenen Spam-Ordner nach Emails, die dort nicht hineingehören – sie erscheinen dann in der täglichen Kurz-Übersicht
  • Für Kontroll-Freaks gibt es fünf verschiedene Wichtigkeits-Stufen für Emails

Nutzer können den Dienst 14 Tage lang kostenlos testen. Ab dann ist der Preis gestaffelt:

SaneBox: ab 2,04$ im Monat

Auch verschiedene andere Dienste versuchen, Nutzern den Umgang mit ihrem Email-Postfach zu erleichtern. Derzeit warten viele gespannt auf den Zugang zu Mailbox, einer Mischung aus Mail-Client und To-Do-Liste fürs iPhone. Im Unterschied zu der iPhone App läuft bei SaneBox der Prozess aber automatisiert ab.

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3 Kommentare
andy.mustermann
andy.mustermann

Weiß jemand eine Alternative zum Selberhosten oder zumindest eine, wo die Daten auf deutschen Servern verarbeitet werden? Der Anbieter behauptet zwar, dass nur die Mail-Header geladen werden. Prüfen kann ich dies aber nicht und vor allem kann es ja sein, dass sie dank National Security Letter zum Auswerten der Mail-Bodies gezwungen werden, ohne dass sie es ihren Kunden mitteilen dürfen.

Antworten

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