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One Pay FX: Santander-Bank startet Bezahldienst auf Ripple-Basis

Ripple-Währung XRP. (Bild: Ripple.com)

Die spanische Bank Santander hat den nach eigenen Angaben ersten Blockchain-basierten, länderübergreifenden Bezahldienst gestartet. Der One Pay FX genannte Payment-Service nutzt die Ripple-Technologie.

One Pay FX hat die spanische Bank Santander ihren Bezahldienst genannt, der auf die Blockchain-Technologie setzt. Damit hat Santander nach eigenen Angaben als erste Bank einen Blockchain-basierten, länderübergreifenden Payment-Service an den Start gebracht. Basis ist die x-Current-Technologie von Ripple. Der neue Bezahldienst ist zunächst für Kunden in Spanien, Großbritannien, Brasilien und Polen zugänglich. Weitere Länder sollen in den kommenden Monaten folgen.

One Pay FX: Santander setzt bei Transaktionen auf die Blockchain

Mit der Bezahllösung soll es Nutzern über Ländergrenzen hinweg ermöglicht werden, schnelle, sichere und günstige Transaktionen abzuwickeln. Wo eine Überweisung ins Ausland bisher schon einmal mehrere Tage dauern kann, soll das mit One Pay FX – zumindest innerhalb Europas – innerhalb eines Tages erledigt sein. Darüber hinaus können Nutzer schon vor der Überweisung in Echtzeit sehen, wieviel Geld nach Abzug von Gebühren und der Umrechnung in die andere Währung tatsächlich auf dem Konto des Empfängers ankommt.

Welche Währungen überwiesen werden können, ist von Land zu Land unterschiedlich. Spanische Nutzer etwa können US-Dollar in die USA und Pfund nach Großbritannien schicken. Von Großbritannien aus sind Euro-Überweisungen in 21 Länder und Dollar-Überweisungen in die USA möglich. One Pay FX soll übrigens nur die erste Anwendung auf Blockchain-Basis sein, die Santander seinen Kunden anbieten wolle, sagt Ana Botin, Executive Chairman der Banco Santander. Welche weitere geplant seien, verriet Botin aber nicht.

Mit der One-Pay-FX-App der Santander-Bank sollen internationale Transaktionen auf Blockchain-Basis abgewickelt werden. (Bild: Santander/Apple)

Nutzer können sich die entsprechende One-Pay-FX-App in der iOS-Version in Apples App-Store herunterladen. Ob eine Android-Version folgen soll, ist nicht bekannt. Ein Launch der App im Google Play Store ist aber wahrscheinlich, sollte Santander langfristig nicht auf die zusätzliche Kundenbasis für den Dienst verzichten wollen.

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