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SAP und Microsoft arbeiten beim Cloud-Geschäft enger zusammen

(Foto: dpa)

SAP und Microsoft haben eine Vertriebspartnerschaft angekündigt, die vor allem die Komplexität in der S4/Hana-Einführung reduzieren soll. Es handelt sich dabei um ein klassisches Win-win-Geschäft.

Eine Vertriebsvereinbarung von SAP und Microsoft soll dem wachsenden Cloud-Geschäft von SAP weiteren Schub verleihen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren, wobei Erlöse ab dem vierten Quartal zu erwarten sind. Der Konzern kann auf diesem Weg in den kommenden Jahren voraussichtlich bis zu 74 Millionen Euro Umsatz generieren. Das Cloudgeschäft nahm im dritten Quartal um 39 Prozent zu, wobei der Microsoft-Anteil immerhin 18 Prozent beträgt. Das „Embrace“ genannte Programm intensiviert die Zusammenarbeit von SAP mit Microsoft und deren Azure-Cloud.

Bei SAP stehen schon aufgrund der Hana-Umsetzung, die bei sämtlichen Unternehmen verbindlich bis 2025 erfolgen muss, alle Zeichen auf „Cloud“. Die Unternehmen haben hier allerdings einige Alternativen, beispielsweise neben der Microsoft-Cloud auch die Clouds von Amazon (AWS), von IBM (Red Hat) und die Google-Cloud. Die neue Vertriebspartnerschaft hilft somit beiden Partnern bei der Generierung von Neugeschäft und der Erhöhung der Erträge bereits bestehender Kundenbeziehungen.

SAP will vereinfachten Einstieg in die Cloud bieten

In der Vergangenheit ist zwar einerseits die Bereitschaft von Unternehmen aller Größen und Branchen gewachsen, auf die Cloud als Erweiterung der IT-Infrastruktur zu setzen, andererseits hat aber auch die Komplexität von Multicloud-Lösungen zugenommen. Daher will Microsoft mithilfe „ganzheitlicher Pakete“ die technische Implementierung erleichtern.

Für SAP ist das ebenfalls äußerst wichtig. Der Konzern spürte in den vergangenen Monaten den Gegenwind der Konkurrenz. Erst kürzlich gab der langjährige Vorstandssprecher Bill McDermott seinen Rücktritt bekannt und machte Platz für ein Führungsduo bestehend aus Jennifer Morgan und Christian Klein.

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