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Schwarzmarkthändler gehackt: Daten von 26 Millionen Kreditkarten gesichert

(Foto: Shutterstock)

Nicht einmal die größten Hacker sind immun gegen Cyberangriffe. Nun hat es einen großen Schwarzmarkthändler getroffen.

Briansclub, einer der größten Schwarzmarkthändler für gestohlene Kreditkartendaten im Netz, wurde selbst Opfer eines Hackerangriffs. Millionen Daten konnten so sichergestellt werden.

Wie Sicherheitsexperte Brian Krebs in seinem Blog „Krebs on Security“ berichtet wurden im August Daten von der Website gestohlen und an zuständige Finanzinstitute weitergegeben, die so in der Lage waren, die manipulierten Karten zu identifizieren, Transaktionen zu überwachen, die Karten zu sperren und neu auszustellen. Durch den Hack soll der komplette Bestand von Briansclub aufgedeckt worden sein.

Mehr als 26 Millionen gestohlenen Kreditkarten hatte der Online-Schwarzmarkthändler im Internet angeboten. Über einen Zeitraum von vier Jahren wurden Onlinehändler und stationäre Einzelhändler gehackt, um an die nötigen Informationen der Kreditkarten zu gelangen. Über die Jahre wurde das Geschäft für Briansclub immer lukrativer. Angefangen mit 1,7 Millionen Kreditkarten im Jahr 2015, wurden 2016 bereits 2,89 Millionen gestohlene Karten hochgeladen. 2017 erhöhte sich der Bestand um knapp fünf Millionen Karten, bevor 2018 fast zehn Millionen dazu kamen.

Allein im Jahr 2019 wurden bislang rund acht Millionen Datensätze hochgeladen. Schätzungen der Sicherheitsfirma Flashpoint zufolge betrug der Wert der gestohlenen und zum Kauf angebotenen Kreditkarten rund 414 Millionen US-Dollar.

126 Millionen Dollar verdient

Weiter heißt es, dass über Briansclub bereits über neun Millionen gestohlene Kreditkarten verkauft wurden, was dem Schwarzmarkthändler rund 126 Millionen Dollar in Bitcoin einbrachte. Von den nun erbeuteten 26 Millionen Kreditkarten sind möglicherweise nach wie vor etwa 14 Millionen noch gültig.

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Ein Kommentar
Pfauli

In London werden inzwischen Millionäre vom Milliardären aus den Innenstadt-Villen verdrängt.
Es wird Zeit sich um Artikel zu bemühen, in denen es um Milliarden geht.
So’n paar Millionen – das sind doch nur noch Peanuts.

Das hat doch alles nichts mehr mit der Realität und dem Alltag Eurer Leser zu tun.
Nettes Popcorn Kino, ja okay, aber wen von uns betrifft sowas noch?
Ich fände es viel Spannender Artikel über Dinge und Erlebnisse zu lesen und zu konsumieren, mit denen ich mich auch identifizieren kann.

Antworten

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