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Schnelles Karrierenetzwerk Vutuv will Linkedin und Xing Konkurrenz machen

(Screenshot: vutuv.de/t3n)

Mit Vutuv hat ein Team um den deutschen Entwickler Stefan Wintermeyer ein neues Karrierenetzwerk gestartet, das schneller als Linkedin und Xing und komplett kostenlos sein soll.

Vutuv: Alternative zu Xing und Linkedin

Zu viele E-Mails und Werbung, zu wenige Funktionen im kostenlosen Basis-Account – diese Nachteile der führenden Karrierenetzwerke Linkedin und Xing haben den deutschen Entwickler Stefan Wintermeyer offenbar so sehr gestört, dass er mit Vutuv ein eigenes Netzwerk ins Leben gerufen hat. Vutuv solle dabei eine kostenlose und schnelle Alternative zu den Platzhirschen sein, schreibt Wintermeyer in einem Blogeintrag, aber keine Kopie.

Anmeldemaske für das Karrierenetzwerk Vutuv. (Screenshot: vutuv.de/t3n)

Anmeldemaske für das Karrierenetzwerk Vutuv. (Screenshot: vutuv.de/t3n)

Dabei legten Wintermeyer und sechs weitere Entwickler aus Deutschland, Dänemark, den USA und Simbabwe insbesondere großen Wert auf die Geschwindigkeit. Damit sollen auch Nutzer in Ländern ohne schnelles Internet in den Genuss des Betreibens eines eigenen Profils auf dem Karrierenetzwerk kommen. Einen Nutzer in Simbabwe etwa, rechnet Wintermeyer vor, könnte das Laden eines einzigen Linkedin-Profils am Handy bis zu einen US-Dollar kosten.

Um den Dienst kostenlos für die Nutzer anbieten zu können, wollen die Vutuv-Entwickler die Kosten für den Betrieb von Servern möglichst gering halten. Dafür nutzt Vutuv statt Javascript das auf der Programmiersprache Elixir aufbauende Phoenix Framework. Erste Ansichten von HTML-Dateien inklusive CSS und Bildern sollen innerhalb von 28 Kilobyte übertragen werden können. Als Vorbild für die Software und die technische Infrastruktur von Vutuv nennt Wintermeyer Whatsapp vor der Übernahme durch Facebook. Der Vutuv-Code ist Open Source und kann auf Github eingesehen werden.

Vutuv: Werbung statt Premium-Accounts

Vutuv finanziert sich über Anzeigen, Premium-Accounts gibt es nicht. Nutzer können sich auf der Website anmelden und sich ein Profil anlegen. Neben Kontaktinformationen und den aktuellen und bisherigen Arbeitsstellen können besondere Fähigkeiten angegeben werden. Diese Fähigkeiten können von anderen Nutzern bewertet werden. Statt auf eine virtuelle Freundschaft zwischen den Nutzern setzt Vutuv – ähnlich wie Twitter – auf das Follower-Prinzip.

Ob Vutuv sich gegen die Konkurrenz von Linkedin mit weltweit über 100 Millionen Mitgliedern oder Xing mit knapp neun Millionen Nutzern in Deutschland durchsetzen kann, ist allerdings fraglich. Potenzial könnte das schnelle Karrierenetzwerk aufgrund seiner Performance und der geringen Ladezeiten in Schwellenmärkten haben. Die Plattform steht vorerst in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung.

Interessant in diesem Zusammenhang: Linkedin mit 9 Millionen deutschsprachigen Nutzern – fast so viele wie bei Xing

via www.heise.de

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3 Kommentare
Kevin

Warum nicht? Alternativen kann es immer geben und wenn sie sich etablieren, müssen sich die „Großen“ ein wenig anstrengen, ohne den Nutzern das Geld aus der Tasche zuziehen.

Danke für’s Teilen!

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Lars Hahn

Super! Auf ein drittes Businessnetzwerk haben gerade wir Onliner ungeduldig gewartet, oder?!
Ob es vutuv wirklich schafft, mehr als das ello der Businessnetzwerke zu werden?
Was das wirklich neue daran ist, außer, dass man kein Premium hat, ist mir noch nicht ersichtlich.

Btw. LinkedIn hat zurzeit um die 500 Mio. Mitglieder weltweit. ;-)

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Christopher Temt
Christopher Temt

Ich habe mich brav angemeldet, auch wenn ich eine perönliche Dienstleistung anbiete, die schwer in Schwellenländern in Anspruch genommen werden kann – außer sie zahlen mir den Flug!?

Wie komme ich aber zu Follower? Es können eigentlich nur Klienten sein, aber die kann und will ich nicht auffordern Mitglied zu werden. Ebenso kommt es eigentlich nur darauf an, wie viele skills ich setzte, um gefunden zu werden. Mir fehlen aber weitere Informationen, was genau so jeder macht und anbietet.

Aber schauen wir einmal, was passiert.

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