Fundstück

Kurios: Netflix verschickt immer noch 1 Million DVDs pro Woche

(Foto: Shutterstock)

Mit einem Tweet feiert die DVD-Verleih-Tochter des Hauses Netflix fünf Milliarden versendete Discs. Und das Geschäft läuft immer noch gut.

Während andere Dienste wie Amazon ihre DVD-Verleih-Angebote schon vor Jahren zugunsten des Streaming eingestampft haben, bleibt Netflix mit seiner Tochter DVD.com beharrlich am Ball. Nun feiert das 21 Jahre alte Unternehmen fünf Milliarden versendete DVDs seit 1998. Auf Nachfrage teilt Netflix mit, dass es immer noch etwa eine Million DVDs pro Woche an Haushalte in den Vereinigten Staaten auf den Weg bringe.

Netflix DVD: 2,4 Millionen amerikanische Haushalte als Kunden

Mit aktuell rund 2,4 Millionen Abonnenten und einem daraus resultierenden Jahresumsatz von mindestens 230 Millionen US-Dollar liefert DVD.com stabile Zahlen. Verglichen mit den 60 Millionen Abonnenten, die Netflix Streaming-Ableger allein in den USA hat, wirkt der Umsatz natürlich außerordentlich klein.

Captain Marvel bei Netflix DVD: Da können Streaming-Kunden nur staunen. (Screenshot: t3n)

Netflix’ DVD-Dienst ist gewohnt unkompliziert und hat nach eigenen Angaben seine Preise seit zehn Jahren nicht mehr erhöht. Für einen monatlichen Obulus von 7,99 Dollar können Kunden sich unbegrenzt viele Filme zusenden lassen, wobei sie immer nur einen zu Hause haben dürfen. Für 11,99 Dollar können sie zwei gleichzeitig behalten. Kosten für Zu- und Rücksendung entstehen nicht.

Netflix DVD: Angebot aktueller als das Streaming-Portfolio

Es mag auf den ersten Blick geradezu unsinnig erscheinen, sich DVDs (und Blu-rays) zusenden zu lassen, wenn Netflix doch auch ein Streaming-Angebot unterhält. Tatsächlich bietet DVD.com jedoch aktuelle Blockbuster wie Captain Marvel oder Rocketman die es im Streaming-Angebot (noch) nicht gibt.

Enthusiastische US-Cineasten ziehen damit den DVD-Verleiher nicht etwa aus reiner Nostalgie vor, sondern erhalten dort schlicht die aktuelleren Filme. Rocketman war übrigens der versandte Film mit der Fünf und den vielen Nullen.

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Ein Kommentar
Kiezkickerde
Kiezkickerde

Naja, ein Grund dafür könnte auch mangelnde Internetgeschwindigkeit sein, da sind die USA im ländlichen Raum auch nicht viel anders wie in Deutschland aufgestellt… Wenn es für Streaming nicht reicht, man aber trotzdem nicht irgendwelche PayTV-Wiederholungen sehen will, muss es halt nen analoges Medium sein.

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