Fundstück

Vitamin P: Schräges Bewerbungsfoto mit Papst amüsiert Twitter

Schräges Bewerbungsfoto – da fällt selbst dem Papst nichts mehr ein. (Foto: Shutterstock-Giulio Napolitano)

Das Bewerbungsfoto sagt viel über den Bewerber aus. Ein Jobsuchender schickt ein Bild mit dem Papst, woraufhin sich Twitter kaputt lacht.

Halbportrait, Blickkontakt, ein leichtes Lächeln, angemessene Kleidung, neutraler Hintergrund und im Idealfall goldener Schnitt. Das sind so die gängigsten Tipps, die sich rundum Bewerbungsfotos im Netz finden lassen. Dass Bewerber jedoch allein auf dem Bild zu sehen sein müssen, das sagt niemand. Und so gehen hier und da wohl auch die Ansichten auseinander, wer auf dem Foto alles zu sehen sein darf und wer lieber nicht – wie ein Tweet der Twitter-Nutzerin „@Littlewisehen“ zeigt. „Das hatte ich in über 25 Jahren, in denen ich mich mit Bewerbungsunterlagen beschäftige (das sind viele Tausende gewesen), noch nie erlebt“, schreibt sie.

In 25 Jahren nicht erlebt – Bewerbungsfoto mit Papst. (Screenshot: Twitter)

Ein Bewerber hätte auf Büttenpapier eine großformatige Fotografie geklebt. „Gemeinsam mit dem Papst, aufgenommen bei einer Privataudienz“, witzelt sie. Und mit ihr die Twitter-Gemeinschaft. „Als was hat man sich beworben, als Exorzist“, schreibt einer. Ein anderer merkt an, dass man je nach Branche so einen Bewerber durchaus kennenlernen möchte. „Vitamin P“, witzelt eine weitere Twitter-Nutzerin. Doch es gibt auch Leute, die mit dem Ausgangstweet nicht einverstanden sind: „Diese Bewerbung ist sicherlich keine Professionelle und die Intention dafür dringend zu hinterfragen, aber sich darüber lustig zu machen, ist auch nicht richtig.“

Die meisten Nutzer jedoch finden den Papst-Bewerber lustig und fragen, ob @Littlewisehen den Jobsuchenden eingestellt habe. Nicht weniger amüsant sind die Geschichten anderer Personaler, die sich einreihen. So antwortet eine Twitter-Nutzerin, dass sie es selbst auch schon erlebt hätte, dass eine Bewerberin ein Foto von sich am Strand im Bikini und Hut auf geschickt hätte. Schrägerweise hätte das ihrem Chef sogar gefallen. Dass es durchaus Menschen gibt, die es an Seriosität in ihren Bewerbungen vermissen lassen, zeigt unlängst auch eine andere Geschichte, die wir auf t3n.de thematisiert haben.

Selfies als Bewerbungsfoto, rosa Mappen

Personaler bekommen einiges zu sehen: Selfies als Bewerbungsfoto, rosa Bewerbungsmappen, Fettflecken auf dem Lebenslauf – die HR-Verantwortlichen sind einiges gewohnt. Dass es jedoch immer wieder Bewerber gibt, die alles toppen, verriet ein Personaler vergangenes Jahr auf Jodel. „Ich vertrete nen Kollegen in der Personalabteilung. Ich lach mich seit zehn Uhr tot was Leute so für Bewerbungen raushauen“, schreibt der Jodel-Nutzer in einem Post und macht deutlich, dass es zwar vielen an Taktgefühl, jedoch nicht an Selbstbewusstsein fehle. „Sehr geehrter Herr X, Wie geht’s?“, beginnt beispielsweise ein Bewerbungsschreiben.

Lücke im Lebenslauf? Die 19 besten Antworten
Lücke im Lebenslauf? Hier geht’s zum Tweet! (Screenshot: Twitter)

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