Ratgeber

Wie du Schriftarten für dein Webdesign auswählst

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Du hast noch keine Schriftarten und Guidelines?

Du hast noch keine Schriftarten für deine Marke gewählt? Hier sind ein paar wichtige Dinge, über die du dir Gedanken machen solltest, wenn du eine Schriftart für dein Webdesign wählst:

Finde die Persönlichkeit deiner Marke

Deine Schriftart muss die Persönlichkeit deiner Marke repräsentieren, damit dein Design perfekt ist. Handelt es sich um ein traditionelles Unternehmen oder ist es minimalistisch und modern oder lustig und abgedreht? Würdest du dein Unternehmen als retro, klassisch, ausgefallen oder flippig beschreiben? Es gibt noch mehr Fragen, die du dir stellen solltest, um die einzigartige Persönlichkeit deiner Marke zu ermitteln.

Sobald du diese Fragen beantwortet hast, wirst du ein Verständnis für die Persönlichkeit deiner Marke und das Look-and-Feel deines Webdesign haben. Basierend auf dieser Identität kannst du nun die richtigen Schriftarten für deine Marke wählen.

Wähle Schriftarten, die zu deiner Marke passen

Sagen wir mal, du hast einen Laden für Vintage-Klamotten mit einem coolen, modernen Vibe. Du könntest eine oldschool aussehende, flippige Schriftart für die Überschriften mit einer klassischen serifenlosen Schrift für den Fließtext kombinieren. Wenn du zum Beispiel eine schöne altmodische Schriftart wie Arvo für deine Überschriften verwendest, empfiehlt es sich, eine Sans-Serif-Schrift wie Open Sans, die bekannt für ihre Lesbarkeit ist, für deinen Fließtext zu nehmen. Das gibt einen ausgeglichenen Look, der sowohl zeitlos als auch modern ist und perfekt zu deiner coolen Retro-Marke passt.

Oder sagen wir, du hast eine Anwaltskanzlei oder eine hochwertige Kosmetikmarke und deine Typografie soll Vertrauen und Professionalität mit einem Hauch Klasse kommunizieren. Du kannst stylish und doch klassisch und elegant sein mit Serifenschriften wie Frank Ruhl Libre oder Playfair Display, um deinen potenziellen Kunden wirklich zu zeigen, dass du absolut zuverlässig bist und erstklassigen Service bietest. Wenn du mehr darüber erfahren willst, hat Venngage einen guten Artikel über Schrift-Psychologie geschrieben, um dir bei der richtigen Wahl zu helfen.

Egal, für welche Schriftart du dich für deine Markenidentität entscheidest, achte darauf, dass du eine websichere Schriftart wählst, die leicht zu nutzen und passend für die Mehrzahl der Browser ist.

Was sind websichere Schriftarten?

Eine websichere Schriftart zu verwenden, bedeutet, dass deine Besucher nicht eine bestimmte Schriftart auf ihrem Computer installiert haben müssen. Früher, vor zehn oder mehr Jahren, gab es ungefähr 13 Schriftfamilien und Webdesigner mussten darauf achten, nur die paar Schriftarten zu verwenden, die auf den meisten Computern angezeigt wurden. Heutzutage ist Google Fonts der Goldstandard, der einwandfrei in jedem Browser angezeigt wird.

Sei dir bewusst, dass viele Marken individuelle Schriftarten oder Schriftarten, die nicht webbasiert sind, nutzen. In diesem Fall können Entwickler Software nutzen, um die Schriftart in eine „websichere Schriftart“ umzuwandeln. Manchmal aber ist selbst das keine Garantie dafür, dass sie gut auf dem Bildschirm aussehen wird, besonders, wenn deine Typografie sehr scharf aussehen soll. Deshalb stehen Designer oftmals vor der Herausforderung, ähnliche (beinahe identische) websichere Schriftarten zu finden, die kostenlos sind und sich gut in allen Browsern darstellen lassen.

Welche Arten von Schriftarten sind für das Web geeignet und weshalb spielt das eine Rolle?

(Screenshot: Google Fonts)

Bei der Suche nach der perfekten websicheren Schriftart fährst du am besten mit Google Fonts und in den meisten Fällen wirst du dort finden, wonach du suchst. Mit über 800 kostenlosen, lizenzierten Schriftarten ist es einer der besten Orte, um websichere Schriftarten aufzuspüren. Wenn du diese Schriftarten in deine Schriftsammlung aufnimmst, wird beinahe jeder deiner Seite korrekt angezeigt bekommen. Da sich diese Schriftbibliothek in einem Webservice befindet, werden deine Besucher aus der ganzen Welt exakt dieselbe Seite mit derselben Schriftart sehen. Zusätzlich sorgt es dafür, dass deine Internetpräsenz auf allen Browsern und Geräten einheitlich bleibt.

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Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Winning Solutions

Schöner Artikel doch irgendwie fehlt ein Hinweis, das man wenn man Google Fonts einfach so nutzt, ggf. gegen die DSGVO verstoßen kann.

Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass gerade die Schriftart einer Webseite den letzten optischen Schliff geben kann :).

Antworten

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