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Schutz vor App-Tracking auch ohne Rooten: Fraunhofer arbeitet an Metaminer

(Foto: dpa)

Deutsche Forscher wollen dem App-Tracking am Smartphone einen Riegel vorschieben. Das Fraunhofer SIT arbeitet dafür an dem sogenannten Metaminer. Einen ersten Prototyp gibt es schon.

Fraunhofer: Metaminer soll vor App-Tracking schützen

Während Nutzer wie Golem.de berichtet.

Mit dem Metaminer wollen die Fraunhofer-Forscher Smartphone-Nutzer vor zu neugierigen Apps schützen. (Bild: Fraunhofer SIT)

„Viele mobile Apps spionieren ihre Nutzer aus, sammeln Daten und kommunizieren heimlich mit Drittservern“, heißt es beim Fraunhofer SIT. Details über die App-Nutzer werden demnach mithilfe von Zusatzbibliotheken erfasst, die aber häufig Einfallstore für Cyberangriffe seien, so die Forscher. Die Daten würden von App-Anbietern, aber auch Werbetreibenden verwendet. Smartphone-Nutzer haben bisher wenig Möglichkeiten, sich vor mobilem Tracking zu schützen.

Machbar ist das bisher praktisch nur über das Rooten des Smartphones, was aber nicht nur die Gewährleistung des Gerätes außer Kraft setzt, sondern auch neue Sicherheitslücken schaffen könnte, warnen die Forscher. Sie arbeiten daher an einem neuen Datenschutztool, Metaminer, das App-Tracking sichtbar machen und unterbinden soll. Dabei handelt es sich um eine App, die Metadaten sammelt und analysiert.

Metaminer: Tracking-Analyse kompromittiert Privatsphäre der Nutzer nicht

Die App analysiert den App- beziehungsweise den System-Netzwerkdatenverkehr und kombiniert die darüber erhobenen Informationen mit Details über Zusatzbibliotheken in Apps, wie die Forscher berichten. Metaminer schließt dann daraus, ob eine App Tracking einsetzt oder etwa mit einer Malware-Domäne kommuniziert. Die Privatsphäre des Nutzers soll laut Fraunhofer SIT durch diese Art der Analyse nicht kompromittiert werden.

Bisher gibt es einen ersten Prototyp der Metaminer-App. Wann und für welche Betriebssysteme das Tool gelauncht wird, darüber machte Fraunhofer SIT bisher noch keine Angaben.

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