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Schwache iPhone-Zahlen: Apple greift zu Preisnachlässen

(Bild: Apple)

Apples iPhones gehen offenbar nicht so gut über die Ladentheke, wie der Konzern es sich erhofft. Um die Verkäufe anzukurbeln, soll Apple sogar zu für das Unternehmen ungewöhnlichen Methoden wie Preisnachlässen greifen.

Das iPhone ist Apples Gelddruckmaschine, weshalb das Unternehmen darum bemüht ist, möglichst viele der Geräte abzusetzen. Während sich die iPhones in der Vergangenheit so gut wie von selbst verkauften, scheint das diesjährige Geschäft nur schleppend anzulaufen. Um dem entgegenzuwirken, soll Apple schon im Oktober Marketing-Personal von anderen Projekten abgezogen haben, um spezielle Kampagnen zu entwicklen und umzusetzen.

Apple mit Trade-in-Programm für iPhone-Xs- und -Xr-Modelle

Das zumindest geht aus einem Bericht von Bloombergs Mark Gurman hervor, der entsprechende Informationen von einer mit der Materie vertrauten Person erhalten haben will.

Erste Ergebnisse der neuen verkaufsfördernden Strategien sind bereits umgesetzt worden. So prangt seit dem Wochenende im US-Apple-Store ein großes Banner, mit dem potenzielle Kunden bis zu 500 US-Dollar weniger für ein iPhone Xr zahlen müssen, wenn sie ihr altes Gerät in Zahlung geben. Für ein zwei Jahre altes iPhone 7 Plus, das gut in Schuss ist, werden etwa 300 Dollar verrechnet. Ferner sollen Apple-Store-Mitarbeiter Kunden verstärkt auf das Trade-in-Programm aufmerksam machen.

Apple versucht mit prominent positionierter Werbung für sein Trade-in-Programm die iPhone-Verkäufe anzukurbeln. (Screenshot: t3n.de)
Apple versucht mit prominent positionierter Werbung für sein Trade-in-Programm die iPhone-Verkäufe anzukurbeln. (Screenshot: t3n)

Apple: Noch keine vergleichbaren iPhone-Aktionen in Deutschland

Ein Blick auf die deutsche Apple-Website zeigt, dass das Unternehmen hierzulande noch keine vergleichbare Aktion lanciert hat. Womöglich ist die Werbung für das leicht aufgebohrte Trade-in-Programm in den USA ein Testballon, bevor sie auch in anderen Ländern in Angriff genommen wird.

Die Trade-in-Aktion scheint aber nicht die einzige Verkaufs-Strategie zu sein. Denn in Japan ist der Preis des iPhone Xr beim Netzbetreiber NTT Docomo in Verbindung mit einem Vertrag um 100 Dollar gesenkt worden.

Auch Apple Opfer des schrumpfenden Smartphone-Marktes

Nicht nur Apple hat mit sinkenden iPhone-Absatzzahlen zu kämpfen, fast der gesamte Smartphone-Markt ist rückläufig. Um gegen schwächelnden Absatz anzukämpfen, hatte das Unternehmen die Preise seiner Geräte weiter hochgeschraubt. Mit einem mittelfristigem Erfolg: Trotz stagnierender Verkaufszahlen stieg der Umsatz massiv an.

Ob Apple langfristig mit dieser Strategie erfolgreich sein wird, bleibt fraglich. Investoren sind Bloomberg zufolge nicht sonderlich zufrieden und wünschen sich ein Wachstum des Konzerns außerhalb der iPhone-Sparte.

An entsprechenden Produkten und Diensten arbeitet das Unternehmen auch schon: Unter anderem werkelt Apple an einer Augmented-Reality-Brille, die als iPhone-Nachfolger gehandelt wird. Zudem investiert Apple viel Geld und Arbeit in eine autonome Auto-Plattform und einen neuen Video-Streaming-Dienst mit eigenen Inhalten.

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