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Apple baute das iPhone, weil Steve Jobs einen Typ von Microsoft hasste

(Foto: Apple)

Ex-Apple-Manager Scott Forstall gab während seines ersten öffentlichen Auftritts in fünf Jahren kuriose Einblicke in die Entstehungsgeschichte des ersten iPhones.

Scott Forstall zum ersten iPhone: Steve Jobs hasste diesen Microsoft-Typen

„Es begann, weil Steve diesen Typen bei Microsoft hasste,“ stieg Scott Forstall, der Apples iOS-Abteilung unter Steve Jobs leitete, im Laufe eines Interviews über die Entstehungsgeschichte des ersten Prototypen eines Tablets mit Touchscreen ein. Die Entwicklung des Tablets führte schließlich zum ersten iPhone. Forstall erklärte im Zuge des Gesprächs mit dem Journalisten John Markoff während einer Veranstaltung im Computer History Museum in Mountain View weiter: „Jedes Mal, wenn er sich mit diesem Bekannten traf, war Jobs anschließend mächtig angegessen.“

Der erste öffentliche Auftritt seit fünf Jahren: Scott Forstall (rechts) im Gespräch mit John Markoff. (Screenshot: Computer History Museum)

Der nicht näher benannte Microsoft-Manager, der offenbar der Ehemann einer Freundin von Jobs' Frau war, gab Forstalls Ausführungen zufolge so sehr mit den innovativen Entwicklungen des Redmonder Unternehmens an, dass Jobs es nicht länger aushielt. „Er hatte es Jobs unter die Nase gerieben, wie Microsoft einmal mit seinen Tablets und Stiften die Welt erobern wird. Eines Montags kam er mit einer Reihe Kraftausdrücken ins Büro und sagte ,Lasst uns denen zeigen, wie es wirklich gemacht wird.‘“

Aus dem ersten Tablet-Prototypen wurde schließlich das iPhone

„You don't use a stylus ... we're born with ten styluses.“

Forstall zufolge führte Jobs einige Kritikpunkte an Microsofts Technologie an, zu denen beispielsweise die Wahl eines resistiven Displays, das auf Druck reagierte, gehörte. Diese Technologie war vor dem kapazitiven Multi-Touch-Display des iPhones weit verbreitet. Nicht vergessen werden darf auch Jobs landläufig bekannter Hass auf Eingabestifte.

Ein„iPhone“-Prototyp aus dem Jahr 2005 diente ersten Hardwaretests. Das Display hat annähernd das Format des iPad mini.

Folglich entwickelte das Team um Steve Jobs den Prototyp eines funktionierenden Multitouch-Displays. Schon damals war Forstall sich sicher, dass es eine revolutionäre Technologie sein werde. „In dem Moment, in dem du das [Multitouch-Display] gesehen hast, wusstest du, dass das die Zukunft ist.“

Der Rest ist Geschichte: Jobs entschloss sich, dass basierend auf der Technologie vorerst anstelle eines Tablets eine Version in Smartphone-Größe gebaut werden sollte. 2007 hat Steve Jobs dann das erste iPhone vorgestellt, das bis heute Apples erfolgreichste Produkt-Reihe darstellt.

Fotos zeigen frühen iPhone-Prototypen im iPad-Format mit serieller Schnittstelle

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via www.theverge.com

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