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Screenleap: Screen-Sharing war noch nie so einfach

Im Laufe des Y Combinator-Demo-Day hat sich ein ein Startup mit dem Namen Screenleap vorgestellt. Dieses hat ein Tool gleichen Namens präsentiert, mit dem es ohne Installation zusätzlicher Software möglich ist, seine Desktop-Ansicht mit anderen zu teilen. Screenleap ist einfach zu bedienen und zu alledem noch kostenlos.

Screenleap – Screen-Sharing via Browser

screenleap-screenshot

Dank Screenleap bedarf es keiner Software zum Screen-Sharing


Für die Nutzung von Screenleap ist lediglich ein Browser mit aktiviertem Java vonnöten. Aufgrund dieser minimalen Voraussetzungen kann das Tool nahezu jeder nutzen – selbst unterwegs auf dem Smartphone oder Tablet lässt sich so der Bildschirm teilen. Und das ohne beispielsweise TeamViewer, LogMeIn, Join.me oder ähnliche Software installiert zu haben.

Um eine Sharing-Session zu starten, surft die teilende Person die Website Screenleap an und klickt auf „Share your Screen now!“. Schon öffnet sich ein weiteres Fenster, in dem die Session initiiert wird. Gegebenenfalls müssen noch ein paar Skripte zugelassen werden. In dem Session-Fenster werden nun ein Link sowie eine PIN angezeigt, den oder die man an die Session-Teilnehmer weitergibt. Nach dem Start der Session erscheint auf seinem Screen ein Rahmen, sowie Bedienelemente, über die die Größe des zu teilenden Screens variiert werden kann. Darüber hinaus lässt sich die Session pausieren oder beenden. Überdies wird auf dem Bedienfenster die Anzahl der Betrachter angezeigt.

Nach einem ersten Test hinterlässt das Tool einen sehr positiven Eindruck. Die Sharing-Session ist schnell eingerichtet und Screenleap erledigt, was erwartet wird. Sicherlich bietet Google+ seit einiger Zeit im Hangout auch eine solche Funktion, dennoch sollte man sich Screenleap bookmarken, falls es mal schnell gehen soll.

Weiterführende Links:

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9 Kommentare
Thomas Quensen
Thomas Quensen

Ich kenne kein Smartphone, auf dem ein Java-Plugin im Browser läuft…
Die Freigabe wird also nur für Desktop-PCs funktionieren, ansehen kann man die geteilten Bildschirme dann aber auch im Smartphone-Browser.

Ist aber echt Praktisch, und funktionerit auf Desktop-PCs anscheinend auch recht gut!

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Dan
Dan

Für „TeamViewer QuickSupport“ benötigt man weder Java oder eine Installation noch Adminrechte.

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mORITZ kÜHNEL
mORITZ kÜHNEL

Die Übertragung hat eine Verzögerung von ca. 10 Sekunden. Dazu wird der Inhalt nicht Flüssig angezeigt. Im Prinzip daher nciht zu gebrauchen.

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Morgane, Mikogo Desktop Sharing

Hallo zusammen,

Ich wollte in dieser Runde noch eine andere Desktop Sharing Lösung vorschlagen.
Mikogo ist einfach zu benutzen, hat viele Funktionen und es ist keine Installation notwendig (erkennt das Netzwerk- und die Proxyeinstellungen automatisch).

Falls ihr es testen wollt, auf der Internetseite kann man einen 14-tätigen Testzugang anfordern:
http://www.mikogo.de/

Liebe Grüße,
Morgane

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jankammerath
jankammerath

Es gibt kommerzielle Anbieter wie Sand am Meer. Wieso? Weil Screen-Sharing eigentlich super einfach ist und jeder gleich selbst genauso machen kann, wie die ganzen Anbieter: http://www.kammerath.net/screen-sharing.html Da braucht man keine Gebühren zahlen. Das ist einfach nur simples Bildschirm aufnehmen und streamen. Da gibt es m.E. viel bessere Open Source Software, die man auch viel besser an seine eigenen Anforderungen anpassen kann. Zumal weiß man dann auch, wer da so alles mitsieht.

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