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Ratgeber

Scrum: Was ist eine Story-Map?

(Quelle: Shutterstock / Berk Ozel)

Die Story-Map ist eine Visualisierungsmethode aus dem Bereich der agilen Softwareentwicklung und dient zur übersichtlichen Darstellung von Anforderungen und dem besseren Verständnis der Benutzerbedürfnisse.

Wie funktioniert eine Story-Map?

Grundsätzlich verfügt eine Story-Map über zwei verschiedene Elemente: Epics und User-Storys. Bei den Epics handelt es sich um die Zusammenfassungen ähnlicher User-Storys, die die Anforderungen auf einer hohen Abstraktionsebene beschreiben. Die User-Storys hingegen dienen zur Darstellung der einzelnen Schritte, die zur Durchführung der Epics stattfinden müssen. Das bedeutet, dass eine Story-Map die Prozess- und Arbeitsschritte in Epics aggregiert. Die einzelnen Schritte werden in der konkreten User-Story, die unterhalb eines Epics dargestellt wird, beschrieben. Die Visualisierung der User-Story-Map trägt dazu bei, dass die Anforderungen zweidimensional priorisiert werden. Hierdurch steigen die Übersichtlichkeit und das Verständnis für die einzelnen Prozesse. Auf der Horizontalen werden sämtliche Aufgaben widergespiegelt, während auf der Vertikalen die jeweiligen Arbeitsschritte zu sehen sind.

Welchen Mehrwert bietet eine Story-Map bei Projekten?

Grundsätzlich kommen Story-Maps im Rahmen agiler Softwareentwicklungsprozesse wie Scrum zum Einsatz. Durch die Existenz einer entsprechenden Story-Map hat das Entwicklerteam die Möglichkeit, die Planung rund um die Fertigstellung der Software zu optimieren. Insbesondere während der Produktentwicklung kann der jeweilige Fortschritt an die Anforderungen der Story-Map angeglichen werden. Hierdurch lassen sich bestehende Abweichungen identifizieren sowie Maßnahmen zur Behebung definieren. Insbesondere zu Beginn eines Sprints kann das Projektteam einen Blick auf den derzeitigen Stand des Projekts werfen und somit ein gemeinsames Verständnis für weitere Aktivitäten entwickeln. Zudem lassen sich die Techniken des Story-Mappings individuell auf die Gegebenheiten des Projekts zuschneiden, sodass ein Einsatz grundsätzlich immer möglich ist. Insgesamt lassen sich die folgenden Mehrwerte durch den Einsatz einer Story-Map identifizieren:

  • Priorisierung von zu entwickelnden Features
  • Fokussierung des Projekts bewahren
  • Optimierung der Projektplanung
  • Verfolgung eines iterativen Entwicklungsprozesses
  • Priorisierung und Pflege des Backlogs
  • Visualisierung des Projektfortschritts

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