Ratgeber

Scrum: Was ist eine Retrospektive?

(Quelle: Shutterstock / Pixel-Shot)

Beim Scrum werden die Teamtreffen als Retrospektiven bezeichnet. Das Ziel ist das Lernen aus der Vergangenheit. Die Teammitglieder bewerten die bisherigen Schritte und ermitteln Maßnahmen zur Verbesserung.

Welchen Nutzen haben die Retroperspektiven?

Durch die Retrospektiven soll die Zusammenarbeit im Team verbessert werden. Die Teammitglieder blicken gemeinsam zurück und bewerten die einzelnen Erfolge. Sie ermitteln, welche Begebenheiten gut verlaufen sind und welche Aktionen als negativ zu bewerten sind. Da Retrospektiven während des Projektes mehrfach stattfinden, erfolgt im Idealfall die kontinuierliche Verbesserung der Arbeit. Die Vermeidung von Frust im Team ist ein weiterer Vorteil. Probleme und Schwierigkeiten werden direkt angesprochen. Ebenso erfahren die Teammitglieder Anerkennung, da auch die positiven Aktionen thematisiert werden. Grundsätzlich soll jedoch die Teamleistung im Mittelpunkt stehen und nicht einzelne Personen kritisiert beziehungsweise gelobt werden. Das Team wächst zusammen und wird zu einer Einheit. Die Retrospektiven können überdies genutzt werden, um wichtige Themen im Team offen anzusprechen. Die Entwicklung geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung der Teamarbeit und der Leistung sind eine wichtige Aufgabe bei der Retrospektive. Zusammengefasst ergeben sich folgende Vorteile der Retrospektiven:

  • Verbesserung der Zusammenarbeit im Team
  • Verbesserung der Arbeit des Teams
  • Aufgestauten Frust vermeiden
  • Raum geben, um Probleme im Team offen anzusprechen
  • Maßnahmen zur Optimierung des Zusammenhalts im Team entwickeln

Welche 5 Phasen einer Retrospektive existieren?

  1. Intro: Zunächst erfolgt die Begrüßung, dann werden die Ziele der Retrospektive abgestimmt.
  2. Daten sammeln: Es wird ermittelt, was gut und was schlecht verlaufen ist. Die einzelnen Themen werden analysiert und priorisiert.
  3. Einsichten gewinnen: Die Teilnehmer erörtern, warum die positiven beziehungsweise negativen Erfahrungen gesammelt worden sind. Die Ursachen für Erfolge und Misserfolge werden ermittelt. Die nächste Phase wird dadurch intensiv vorbereitet.
  4. Maßnahmen beschließen: In dieser Phase konstruieren die Teilnehmer konkrete Maßnahmen, die zu Veränderungen führen sollen.
  5. Abschluss: Die Anwesenden werfen einen Rückblick auf die Retrospektive. Sie berichten, mit welchen Gefühlen sie die Retrospektive verlassen und geben an, ob die Zeit ihrer Ansicht nach sinnvoll genutzt wurde. Verbesserungsvorschläge für zukünftige Retrospektiven werden gesammelt.

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Ein Kommentar
Cetin

Danke für die tollen Informationen. Eure News sind wie immer sehr interessant, daher werde ich sie weiter verfolgen. Weiter so!

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