Marketing

„Traffic Insight“ statt „Not Provided“: Searchmetrics startet keywordbasiertes Lösungsmodell

Searchmetrics.

Searchmetrics hat am heutigen Montag die „Traffic Insights“ eingeführt, eine Eigenentwicklung zur Lösung des „Not Provided“-Problems. Sie liefert Seitenbetreibern bislang verborgene Informationen und Keyworddaten.

Google stellt Marketer durch die zunehmende Verschlüsselung von Keyworddaten vor Probleme: In vielen Fällen bleibt unklar, über welche Keywords eingehende Besucher die Website erreichen. Gleiches gilt für deren Suchintention und die davon abzuleitenden Anforderungen an Unterseiten. Mit einer neuen Funktion namens „Traffic Insights“ will Searchmetrics jetzt Abhilfe schaffen.

„Traffic Insights“ löst das Problem von „Not Provided“

Die Lösung von Searchmetrics als Infografik.

Die Lösung von Searchmetrics als Infografik.

„Marketer und Entscheider benötigen weiterhin verlässliche Daten und Informationen über Keywords, die für sie gerade erfolgreich sind, und auf welche sie sich in Zukunft konzentrieren können“, erklärt Searchmetrics-Gründer und -Geschäftsführer Marcus Tober. Aus diesem Grund habe man das Feature „Traffic Insights“ entwickelt, das URL-basiert Keywords und Potenziale aufdeckt. Die Grundlage der neuen Funktion bildet laut Searchmetrics eine „Reverse-Engineering-Technologie“, die alle verfügbaren Datenquellen kombiniert.

Die „Reverse-Engineering-Technologie“ berücksichtigt laut Unternehmensangaben neben Suchvolumina und Positionen auch die individuelle Click-Through-Rate pro Keyword. Dessen Berechnung basiert demnach auf der aktuell 240 Millionen Keywords umfassenden Datenbank sowie externen Datenquellen wie den eingesetzten Analyse-Diensten und Google-Webmaster-Tools. Zu den unterstützten Analyse-Diensten zählen derzeit Google Analytics, Adobe SiteCatalyst, Webtrekk, Coremetrics, Webtrends und AT Internet.

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Ein Blick auf die „Traffic Insights“ am konkreten Beispiel.

Nutzer der Searchmetrics Suite erhalten unter „Traffic“ -> „Traffic Insight“ ab sofort die nach Unterseiten aufgeschlüsselten Keyworddaten. Auf diesem Weg können sie nicht nur Suchbegriffe ausmachen, die besonders viele Besucher liefern, sondern auch die daraus resultierenden Conversions. Potenziale lassen sich außerdem mit wenigen Handgriffen ermitteln und zum aktuellen Projekt hinzufügen. Möglich ist auch eine weitere Unterteilung der Keyworddaten nach Desktop, Smartphone und Tablet.

„Not Provided“: Searchmetrics bietet Sistrix Paroli

Eine alternative Lösung für das „Not Provided“-Problem bietet Sistrix seit November dieses Jahres. Im direkten Vergleich überzeugt aber Searchmetrics, vor allem aufgrund der tiefergehenden Betrachtung von Keywords und Datenquellen. Für Sistrix spricht hingegen der Preis. Weitere Informationen zur Sistrix-Funktion liefert dieser Artikel.

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9 Kommentare
Conny
Conny

Der Preis oha. Bei Google war das immer für umme. :-(

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SEMazing

Die sind aber auch früh dran… Sistrix und Xovi haben das schon vor einiger Zeit angekündigt. Und das auch deutlich günstiger.

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Ascensia
Ascensia

Wieso ist die Infografik nicht anklick- und vergrößerbar?

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Marcus Tober
Marcus Tober

@SEMazing
Das was Sistrix und Xovi haben, hatten Searchmetrics in Form von URL Rankings schon vor 6 Monaten, also lange vor allen anderen. ;) Das was wir als Searchmetrics jetzt haben ist ein Reverse Engineering des Traffics auf Keyword Basis. Dazu dienen Google Webmastertools, PPC, Analytics und Searchmetrics Daten. Das können die anderen nicht.

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Martin
Martin

Das schöne an solchen Tools ist, dass man den Wahrheitsgehalt der Hochrechnung nicht nachprüfen kann. Man kennt nur die CTR aus unverschlüsselten Suchbegriffen und anhand von diversen Faktoren auf einen möglichen Durchschnittswert zu schließen ist für meine Analysen wenig hilfreich. Ich verbuche es mal unter teurer Spielerei, aber bleibe dann doch lieber bei den harten Fakten, die mir noch bleiben.

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Marcus Tober
Marcus Tober

@Martin
Für die Hochrechnungen wurden historische Daten der letzten 12 Monate für über 1000 Analytics Accounts hergenommen und der Algorithmus damit optimiert. Gerade bei größeren Domains war das Matching ziemlich gut. Wir raten ja auch nicht, sondern konsolidieren echte Daten aus Quellen wie PPC, GWT und Analytics mit unseren. Eine teure Spielerei wird es eher für SEOs die anfangen zu raten und ohne vernünftige Daten optimieren.

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Tobias

„Reverse Engineering“ von was? *buzz* :)

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