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Bitcoin-Fonds der Winklevoss-Zwillinge abgelehnt – Kurs bricht ein

Nach der Entscheidung der SEC gegen das Auflegen eines von den Winklevoss-Zwillingen initiierten Bitcoin-Fonds ist der Kurs der Kryptowährung eingebrochen. Eine Erholung ist aber in Sicht.

Bitcoin-Fonds untersagt

In den vergangenen Tagen hatte die Hoffnung auf den ersten Indexfonds der Kryptowährung Bitcoin deren Kurs auf neue Höhen getrieben. Am Freitag vor einer Woche kratzte der Bitcoin-Kurs an der 1.300-US-Dollar-Marke. Damit war ein Bitcoin erstmals mehr wert als eine Feinunze Gold. Am vergangenen Freitag wurde der Höhenflug der Kryptowährung jäh gestoppt: Die US-Börsenaufsicht SEC hat das Auflegen des „Winklevoss Bitcoin Trust“ genannten Investmentfonds (ETF) untersagt. Ein herber Rückschlag für die hinter dem Fonds stehenden Zwillinge Tyler und Cameron Winklevoss.

Bitcoin-Kurs bricht nach negativer SEC-Entscheidung ein, erholt sich aber schnell wieder. (Grafik: Shutterstock)

Die Winklevoss-Zwillinge dürften Branchenbeobachtern und Zuschauern des Films „The Social Network“ wegen des Rechtsstreits mit Facebook-Chef Mark Zuckerberg bekannt sein. Tyler und Cameron Winklevoss warfen Zuckerberg vor, ihre Idee eines sozialen Netzwerks gestohlen zu haben. Im Rahmen eines Vergleichs erhielten die Brüder eine Summe von angeblich rund 65 Millionen US-Dollar. Mit dem Bitcoin-Fonds sollte die Digitalwährung eigentlich an den Finanzmärkten etabliert werden, eine Zusage hätte der alternativen Währung Auftrieb verliehen. Drei Jahre lang sollen die Winklevoss-Zwillinge für dessen Genehmigung gekämpft haben.

Bitcoin-Kurs bricht ein – und erholt sich

anfällig für Manipulationen und Betrügereien sei. Dadurch könnte der Schutz von Investoren und öffentlichen Interessen nicht gewährleistet werden. Infolge der Entscheidung der SEC rutschte der Bitcoin-Kurs auf rund 1.000 US-Dollar ab. Eine Erholung ist aber in Sicht. Aktuell steht der Kurs schon wieder bei rund 1.165 US-Dollar.

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via www.heise.de

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Eine Reaktion
Matthias

Eigentlich ist diese Verknüpfung zwischen Bitcoin und einem der etablierten Handelsplätze der Banken ja genau dass was nicht gewünscht ist. Braucht es denn wirklich noch einen weiteren ETF?

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