Porträt

„Selbst das Managementteam arbeitet Jira-basiert“ – Rafael Bolte von OSK Berlin

Heute zu Gast: Rafael Bolte von OSK Berlin. (Foto: OSK)

In der Serie „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“ fragen wir Webworker, worauf sie im Job nicht verzichten können. Heute zu Gast: Rafael Bolte von OSK Berlin.

Rafael Bolte ist seit Sommer 2018 Standortleiter von OSK Berlin, der Digitaleinheit von Oliver Schrott Kommunikation. Er entwickelt mit einem 25-köpfigen Team Websites, Apps, UI/UX, Chatbots, AR-Anwendungen und verantwortet die Marken- und Social Media-Kommunikation von unter anderem Mercedes-Benz. Bolte ist ein großer Fan von Jira. Nicht nur, dass das Entwicklerteam mit dem Tool arbeitet. Auch das Management nutzt das Ticketsystem inzwischen. Das war zwar zunächst eine Umstellung, verrät er, aber neue Herausforderungen bedeuten für ihn nicht zuletzt Spaß an der Arbeit. In unserer „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“-Serie, erzählt er, was noch.

5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann: Rafael Bolte von OSK Berlin

Vertrauen: Vertrauen ist für mich im beruflichen Alltag unabkömmlich – und das gilt in alle Richtungen: Ich muss mich auf meinen Chef, Kollegen und meine Kunden, aber auch auf mich selbst, verlassen können. Zum Glück bin ich ganz gut darin, abzugeben und anderen Menschen neue Dinge zuzutrauen. Ich weiß, dass jede Person erst in ihre Rolle hineinwachsen muss und Dinge auf ihre Art erledigt. Und das ist richtig, wichtig und gut.

Neue Herausforderungen: Nichts ist schlimmer als Stillstand. Manche Menschen mögen sich in der immer gleichen Situation und Rolle wohlfühlen. Keine Veränderung heißt ja auch Routine, Sicherheit und Konstanz. Das ist aber nichts für mich. Herausforderungen müssen dabei jedoch gar nicht immer toller, besser oder größer sein. Mir reicht es, wenn ich mich auf andere Voraussetzungen einstellen oder neue Dinge lernen muss. Ich übernehme dann gerne neue Aufgaben, versuche diese mit Kollegen zu lösen oder ins Laufen zu bringen. Wenn es klappt – super! Dann kann ich auch gut loslassen und freue mich auf das nächste Projekt. Wenn nicht, habe ich jedoch auch eine große Freude daran, verschiedene Alternativen durchzuspielen und auch mal die Perspektive zu wechseln, um die optimale Lösung zu finden.

Jira: Kaum zu glauben, dass ich das schreibe, aber ich finde zunehmend Gefallen an der Verwendung von Jira. Dass unsere Entwickler das Ticketsystem nutzen, ist selbstverständlich. Aber wir nutzen Jira mittlerweile für alle Bereiche der Agentur. Auch das Managementteam arbeitet Jira-basiert und nutzt die Vorteile, die das agile Arbeiten allen Kollegen bietet. Da ich eigentlich aus dem klassischen Projektmanagement komme, war das für mich erst mal eine Umstellung. Aber heute geht es nicht mehr ohne.

Ausgleich: Wahrscheinlich liest man hier schon raus, dass ich wirklich gerne und viel arbeite. Und das ist auch kein Problem, weil ich großen Spaß an der Arbeit habe, aber es geht auch nicht ohne Ausgleich. Oder besser: Man muss wissen, wofür man arbeitet. Das muss nicht zwingend ein Sabbatical oder eine Weltreise sein. Bei mir ist es die Familie, eine Laufrunde im Wald, ein Wein nach Feierabend – all das hilft mir, zufrieden zu sein und neue Energie zu schöpfen.

Smartphone: Ich gebe es zu, ich bin süchtig. Ich habe mein Smartphone immer an, immer dabei und ich schaue sehr oft darauf. Das ist auf der einen Seite total bescheuert, weil ich abgelenkt bin und weil eine E-Mail auch mal warten kann.  Außerdem sollte ich mich selbst nicht immer so wichtig nehmen und immer alles kontrollieren wollen. Auf der anderen Seite fühle ich mich damit sehr wohl und bin entspannter – auch in meiner Freizeit oder im Urlaub –, wenn ich weiß, was los ist.

Alle Artikel aus dieser Serie findet ihr hier.

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