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Waymo arbeitet mit Honda an eigenen autonomen Autos

(Foto: Waymo)

Waymo will sich nicht länger damit begnügen, Autos anderer Firmen nachzurüsten. Gemeinsam mit Honda arbeitet die Google-Schwester angeblich bald an eigenen autonomen Autos.

In der vergangenen Woche verkündete Waymo einen Deal mit Jaguar, nach dem 20.000 Elektro-SUV I-Pace mit der Selbstfahrtechnologie der Alphabet-Tochter nachgerüstet werden sollen. Die Wagen sollen die bisher aus Fiat-Chrysler-Autos bestehende autonome Waymo-Flotte ergänzen. Damit aber noch nicht genug. Jetzt will Google mit dem japanischen Autobauer Honda paktieren. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg soll es dabei aber nicht (nur) um die Lieferung und Nachrüstung von Honda-Fahrzeugen gehen.

Waymo will selbst selbstfahrende Autos entwickeln

Vielmehr fühle Waymo sich bereit, selbst ein selbstfahrendes Auto zu entwickeln – eben in enger Zusammenarbeit mit einem Spezialisten wie Honda. Waymo-Chef John Krafcik erklärte, dass es sich bei dem neuen Modell nicht um ein traditionelles Auto handeln werde, sondern eher um einen Mini-Truck, der sowohl Menschen als auch Güter transportieren solle. Das Auto werde von vornherein ohne Bremsen und ein Steuer konzipiert.

Bisher scheint ein Vertrag über eine Zusammenarbeit zwischen Waymo und Honda noch nicht in trockenen Tüchern zu sein. Ein Honda-Sprecher sagte gegenüber Bloomberg, man sei weiterhin dabei, eine mögliche Kooperation zu sondieren. Dass entsprechende Verhandlungen stattfinden, wurden schon 2016 bekannt. So oder so will Waymo laut Krafcik weitere Hersteller ins Boot holen. Deals mit Hyundai, Ford und anderen seien denkbar, Gespräche mit chinesischen Autobauern habe Krafcik ebenfalls schon geführt.

Waymo-Autos fahren schon komplett fahrerlos. (Screenshot: Youtube/Waymo/t3n.de)

Von dem tödlichen Unfall eines Uber-Autos im Autopilot-Modus will sich Waymo jedenfalls nicht von der Weiterentwicklung der Technologie abhalten lassen, wie Krafcik betonte. Seiner Überzeugung nach dürfe man menschlichen Sicherheitsfahrern in selbstfahrenden Autos niemals trauen. Ein Google-Auto hätte in der gleichen Situation einen Unfall vermieden – ohne menschliche Hilfe, zeigte sich Krafcik überzeugt.

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